Am Ende war es dann sehr deutlich: Der TSV Westendorf hat in der Regionalliga Bayern das Duell gegen den SC Isaria Unterföhring mit 23:7 gewonnen. Damit bleiben die Ostallgäuer weiterhin erster Verfolger des SV Siegfried Hallbergmoos.
Gleich zu Beginn des spannenden Kampfabends musste Jakob Völk (57 kg, Freistil) gegen Tobias Kohler ran. Nach einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung des TSV’lers war eine verlorene Challenge auch der Knackpunkt dieses Kampfes, den Völk mit 4:6 knapp abgab.
Als Höhepunkt angepriesen, war das ausländische Duell zwischen Westendorfs U23-Europameister Georgi Ivanov, der stilartfremd im Schwergewicht antrat, und dem Silbermedaillengewinner der Panamerikanischen Meisterschaften, Luis Eduardo Avendaño Rojas, dann doch eine klare Angelegenheit. Nicht nur, dass Ivanov 30 Kilo mehr auf die Waage brachte, konnte er seinen Gegner vorzeitig schultern. Wacker gekämpft hatte Michael Steiner (61 kg, Griechisch-Römisch), der allerdings gegen Volodymyr Marchenko chancenlos war. Das Duell verlor der Westendorfer deutlich mit 1:14-Wertungspunkten.
Dass Freistiler Simon Einsle ein sehr zäher und unbequemer Gegner sein kann, musste Odysseas Isaakidis im Halbschwergewicht am eigenen Leib erfahren. Angepeitscht von den Fans und Zuschauern führte Einsle bereits zur Pause mit 8:0 und belohnte sich für seinen großartigen Auftritt mit einem technischen Überlegenheitssieg. Im letzten Kampf vor der Pause musste Nasrat Nasratzada (66 kg, Freistil) gegen Dominic Thiel ran. Nach zwischenzeitlicher 3:0-Führung glich der Unterföhringer zwar aus, doch in den letzten Sekunden des spannenden Kampfes legte der Westendorfer nochmals alles in die Waagschale und gewann mit 6:4.
Nach der Pause setzte der TSV-Tross seinen Siegeszug fort. Felix Kirsch (86 kg, Griechisch-Römisch) dominierte das Duell gegen Leonidas Tzampisvili nach Belieben. Vor Ablauf der sechsminütigen Kampfzeit punktete der Westendorf seinen Gegenüber aus. Selbst Max Prestele (71 kg) zeigte eine bärenstarke Leistung und zwang Felix Kirchhof mit 7:2 in die Knie. Die einzige Niederlage im zweiten Kampfabschnitt kassierte zwar Luis Wurmser, der in einem offensiv geprägten Duell Florin-Alexandru Ciobanu mit 10:22-Wertungspunkten unterlag. Freistil-Cheftrainer Matthias Einsle (75 kg) zeigte sich in seinem Duell gegen Laurin Huber abgezockt und beendete dieses Duell vorzeitig mit einem Schultersieg. Schon vor dem letzten Kampf war die Messe längst gelesen. Griechisch-Römisch-Spezialist Bohdan Kabyn punktete vorzeitig Amlet Mamatzanian souverän aus. Mit diesem doch am Ende hohen Sieg hat Griechisch-Römisch-Cheftrainer Maximilian Goßner nicht gerechnet: „Es ist sehr gut für uns verlaufen, wobei es zur Halbzeit doch etwas anders ausgeschaut hat. Die Jungs haben danach ebenfalls abgeliefert.“ (stg)





































































































































































































































































































































