Vier Westendorfer für Kaderturnier des DRB nominiert
Das neue Jahr hat für die bayerischen Nachwuchsathleten wieder mit ordentlich viel Schwung begonnen. Gleich zu Jahresbeginn stand ein einwöchiger Trainingslehrgang für die Nachwuchsathleten auf dem Programm. Die hauptamtlichen Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes, Marcel Fornoff (Freistil) und Matthias Fornoff (Griechisch-Römisch), begrüßten in der Sportschule Oberhaching knapp 40 Athleten, darunter auch fünf Westendorfer.
„Die Einstellung hat bei jedem Ringer gleichermaßen gepasst. Alle waren ehrgeizig und haben gut mittrainiert“, zieht Marcel Fornoff ein durchweg positives Fazit nach dem Lehrgang. Einige Ringer sind frisch aus der B-Jugend herausgekommen und befinden sich daher im ersten Kadettenjahr. „Wir haben vorwiegend an der Kraft und an der Technik gearbeitet“, so der Freistil-Cheftrainer des BRV. Die Inhalte waren stilartübergreifend gleich. So wurden nur jeweils die Techniken im Freistil und bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten angepasst. In die gleiche Kerbe schlägt auch Matthias Fornoff, der mit 22 Ringern in seinem Bereich die größte Anzahl an Teilnehmern hatte. Im Vorfeld des Lehrgangs waren sich die Übungsleiter allesamt einig, dass auch Krafteinheiten durchgeführt werden müssen. „Es ist ohne Frage ein wichtiges Element“, macht Griechisch-Römisch-Cheftrainer Matthias Fornoff deutlich. Ihm sei bewusst, dass er in dieser Phase viel Zeit investieren müsse. Die Westendorfer Luis und Noah Wurmser, Niklas Steiner sowie Theodor und Maximilian Prestele überzeugten mit ihrem Auftritt. „Max hat sich körperlich und ringerisch weiterentwickelt“, so Matthias Fornoff. Auch über Noah Wurmser kann er nur Positives berichten: „Er ist sehr fleißig“, so der Übungsleiter. Bei den Freistilern ging Niklas Steiner etwas angeschlagen in den Lehrgang. „Wenn er topfit ist, bin ich überzeugt, dass er in Deutschland nur schwer zu schlagen sein wird“, sagt Freistilcoach Marcel Fornoff. Niki sei ein Kämpfer. Ein gutes Zeugnis stellt der Unterfranke auch Luis Wurmser aus. Er sei immer fleißig und sehr diszipliniert und könne ebenfalls um Medaillen ringen. Für das Trainergespann diente der Lehrgang auch, um für das Ende Januar angesetzte Kaderturnier des Deutschen Ringer-Bundes am Olympiastützpunkt Heidelberg, der eigentlich Austragungsort in Bindlach steht coronabedingt nicht zur Verfügung, die auffälligsten Sportler zu nominieren. Aus Westendorfer Sicht sind das Niklas Steiner, Maximilian Prestele sowie Luis und Noah Wurmser. tsv
