Westendorfs Nachwuchsathleten stehen wieder vor großen Herausforderungen. Nach den erfolgreich absolvierten Landesmeisterschaften im oberfränkischen Coburg gehen in den kommenden Wochen und Monaten nun die Titelkämpfe auf nationaler Ebene über die Bühne. Bereits an diesem Wochenende startet die Altersklasse U17 mit ihren Meisterschaften. Vier Westendorfer sind von den Cheftrainern des Bayerischen Ringer-Verbandes (BRV) dafür nominiert worden.
In Aschaffenburg finden die Freistilwettkämpfe statt. Der BRV setzt hier auf Maxim Kremer. In Coburg gewann der TSV’ler die Silbermedaille. Nur im Finale war für den Westendorfer gegen den Nürnberger Elias Kunz kein Kraut gewachsen. Kremer gehört damit dem 22-Mann starken Kader an. An seiner Seite wird Nasrat Nasratzada sein, der ihn als Betreuer vor Ort unterstützen wird. Für Kremer ist es übrigens das zweite Jahr in der Gewichtsklasse bis 65 Kilo. „Das wird für ihn nicht einfach werden. Primär soll Maxim weiterhin Erfahrung sammeln“, sagt Freistil-Cheftrainer Matthias Einsle über die junge Nachwuchshoffnung. Allein, dass 26 Meldungen für diese Gewichtsklasse eingegangen sind, zeigt schon im Vorfeld die enorme nationale Klasse.
Parallel werden in Luckenwalde (Brandenburg) die Medaillen in ebenfalls elf Gewichtsklassen, allerdings im griechisch-römischen Stil, vergeben. Der Bayerische Ringer-Verband hat mit Vitus Scheifele (110 kg), Leo Steuer (71 kg) und Theo Völk (48 kg) drei Westendorfer im Gepäck. Der BRV geht insgesamt mit 20 Nachwuchsathleten auf die Matten. Im schwersten Limit der U17 hat Scheifele durchaus Chancen auf eine Medaille. Denn neben ihm stehen noch vier weitere Athleten auf der Meldeliste. „Vitus muss einfach nur an sich glauben, dann ist eine Medaille drin“, sagt BRV-Griechisch-Römisch-Cheftrainer Matthias Baumeister. Ein starkes Teilnehmerfeld wartet dagegen auf Leo Steuer. Insgesamt kämpfen in seiner Gewichtsklasse 22 Athleten um Gold, Silber und Bronze. „Obwohl es eine starke Klasse ist, ist auch bei ihm alles möglich.“ Schon beim Kaderturnier des Deutschen Ringer-Bundes im Januar dieses Jahres sorgte Theo Völk für einen starken Auftritt und den Turniersieg. Sollte der Westendorfer in Luckenwalde ähnlich performen, dann dürfte er um Edelmetall kämpfen. „Es muss ihn auch erst einmal jemand besiegen“, zeigt sich Baumeister optimistisch, weil Völk in den vergangenen Wochen sehr gut gearbeitet habe. In die gleiche Kerbe schlägt auch Westendorfs Cheftrainer Matthias Einsle: „Mit Theo und Vitus haben wir auf jeden Fall zwei heiße Eisen im Feuer.“ Gehen bei den Freistilern 178 Teilnehmer an den Start, so sind es im griechisch-römischen Stil dagegen 154 gemeldete Athleten. (stg)





































































































































































































































































































































