Der gesamte Tross der Westendorfer Ringer ist am Samstag auswärts gefordert. Waren beide Schülerteams und die Zweite Mannschaft zuletzt wettkampffrei, so stehen sie genauso wieder auf der Matte wie Westendorfs Dritte und die Erste, die vor einer nicht einfachen Aufgabe gegen den SC Isaria Unterföhring steht.
Bis zum Saisonende am 13. Dezember hat Westendorf in der Regionalliga Bayern noch vier Kämpfe vor der Brust. Kopf-an-Kopf liegen die Ostallgäuer mit dem SV Siegfried Hallbergmoos. Jeder Kampf kann nun um die Meisterschaft entscheidend sein. Das Team aus dem Landkreis Freising muss daheim gegen den TV Geiselhöring ran, während Westendorf zeitgleich die Hürde in Unterföhring meistern muss. Im Hinkampf gab es einen deutlichen 23:7-Heimerfolg über die Oberbayern, wobei der TSV hier allein sieben Einzelkämpfe für sich entschied. „Im Gegensatz zu Unterföhring wollten wir den Sieg mehr. Die mentale Stärke war überragend“, erinnert sich Westendorfs Ringerchef Klaus Prestele noch gut an den Heimerfolg am Tag der Deutschen Einheit zurück. Doch nicht nur ihm, sondern auch den beiden Cheftrainern Matthias Einsle (Freistil) und Maximilian Goßner (Griechisch-Römisch) ist bewusst, dass auch Unterföhring im Kampf um den Klassenerhalt Punkte benötigt. Der SC Isaria liegt nur einen mageren Zähler vor dem ASV Hof auf dem vorletzten Rang, einem Nichtabstiegsplatz. Die Oberfranken haben den SC Oberölsbach zu Gast und braucht auch hier die nötigen Punkte, um auch in der kommenden Saison in der höchsten bayerischen Liga kämpfen zu dürfen.
Während die Erste im rund 100 Kilometer entfernten Unterföhring nach dem nächsten Sieg greifen möchte, um damit die Tabellenführung verteidigen zu können, sind die anderen Männerteams bis zu ihrer Ankunft länger unterwegs. In der Bayernliga steigt für die Zweite der Spitzenkampf gegen den TV Unterdürrbach. Vier Zähler trennen Westendorf als Tabellenzweiter vom Ligaprimus aus Unterfranken. Den Hinkampf gewann der TSV überraschend mit 19:17.
In den tiefen Süden Bayerns geht es für Westendorfs Dritte in der Gruppenoberliga Süd. Beim Auswärtskampf gegen den AC Bad Reichenhall geht der Aufsteiger aus dem Ostallgäuer Ringerdorf sogar als Favorit auf die Matte. Westendorf ist aktuell Tabellenzweiter und hat sieben Punkte Vorsprung auf die Oberbayern, der momentan Rang fünf einnehmen.
Vor machbaren Aufgaben stehen dagegen die beiden Schülerteams. In der Bezirksoberliga ist Westendorfs Erste in Unterföhring zu Gast. Die Zweite muss in der Bezirksliga Gruppe A beim noch sieglosen TSV Aichach antreten. (stg)






































































































































































































































































































































