Ohne Medaillen sind die Westendorfer Ringer von den deutschen Einzelmeisterschaften der U20 (Junioren) aus Zella-Mehlis und Hohenlimburg zurückgekehrt. Dabei hatten die TSV’ler starke Konkurrenz vor der Brust, wobei zwei der dreiteilnehmenden Athleten sogar das kleine Finale um Bronze erreichten.
Bei den Freistilern erwischte Jakob Völk im leichtesten Limit bis 57 Kilo einen vielversprechenden Auftakt in Hohenlimburg (NRW). Er punktete den Hamburger Murteza Nawabi vorzeitig technisch überlegen aus. In der nächsten Begegnung stand der amtierende bayerische Einzelmeister dem späteren Turniersieger John Keterling (KSC Olympia Graben-Neudorf) gegenüber. Allerdings unterlag er ihm deutlich mit 2:12-Wertungspunkten. Da sein Gegner das Finale erreichte, war Völk der Weg für das kleine Finale wieder frei. Doch hier musste er sich Alexander Schweng (KSV Ludwigsburg-Neckarweihingen) mit 0:6-Wertungspunkten geschlagen geben. Am Ende reichte zu Rang fünf.
In Zella-Mehlis (Thüringen) standen die Griechisch-Römisch-Spezialisten im Fokus. Der Bayerische Ringer-Verband nominierte für die Titelkämpfe auch zwei Westendorfer. Im starken 16-köpfigen Teilnehmerfeld kassierte Theo Prestele (67 kg) gleich zum Auftakt eine Schulterniederlage gegen Felix Anselm. (TSV Kandern). Weil der Südbadener ins Finale kam, war Prestele in der Hoffnungsrunde gefordert. Hier zwang er den Bingener Ahmed Bayram mit 8:0-Wertungspunkten in die Knie. Doch im Kampf um Bronze war sein Gegenüber am Ende doch eine Nummer zu groß. Eine Schulterniederlage gegen Marlon Klein (KSV Völklingen-Fürstenhausen) beendeten allerdings die Träume von einer Medaille.
Allein 23 Athleten kämpften im Limit bis 72 Kilo um die vorderen Plätze. Für Westendorfs Max Prestele startete das Turnier mehr als verheißungsvoll. Er punktete in der Qualifikation Leon Kuckuck (AV Freiburg-St. Georgen) vorzeitig aus. Doch im Achtelfinale war für den TSV’ler dann leider Endstation. Er verlor gegen Lenox Schulz (AC Ziegelhausen) auf Schulter und schied dadurch aus dem Turniergeschehen aus, weil sein Gegner ganz knapp nicht das Finale erreichte. (stg)

Bild: Theo Prestele (rotes Trikot) gelang nicht der große Coup: Der Traum von einer Medaille in Zella-Mehlis blieb aus. © Jens Heinz




































































































































































































































































































































