Mit Spannung wird die neue Saison in der Nike Wrestling Ringerliga, der Regionalliga, erwartet. Der TSV Westendorf startet am Samstagabend mit einem Auswärtskampf gegen den TSV Burgebrach die neue Runde in der mittlerweile zweithöchsten Liga Deutschlands.
In den beiden vergangenen Wettkampfzeiten war der TSV Westendorf im Meisterschaftskampf stets vorne dabei. Krönten sich die Ostallgäuer vor zwei Jahren noch mit dem Titel, so schaffte im vergangenen Jahr der SV Siegfried Hallbergmoos das Prunkstück. Doch jetzt werden die Karten neu gemischt, wobei sich bereits abzeichnet, dass Bundesliga-Absteiger SV Johannis Nürnberg zum großen Favorit auf den Titel zählt. „Wir haben in der Regionalliga bereits ein sehr hohes Niveau erreicht. Es wird für uns definitiv nicht einfach“, macht Cheftrainer Matthias Einsle deutlich. Das starke Achter-Feld komplettieren noch der SC Anger, SC Oberölsbach, ASV Hof und TV Geiselhöring. „Es kann wieder jeder jeden schlagen. Es wird auch für uns kein Selbstläufer. Es muss alles passen, um vorne mitringen zu können“, sagt Klaus Prestele. Nach seinem Rückzug aus der Abteilungsleitung unterstützt er weiterhin das Trainerteam und die beiden verantwortlichen Funktionäre Thomas Stechele und Boris Scheifele.
Das Interesse am Ringkampfsport scheint unterdessen nicht nachzulassen. Viele Dauerkarten wurden wieder verkauft und Abteilungsleiter Thomas Stechele setzt wieder auf das frenetische Publikum, das die Ringer bei den Heimkämpfen in der Sparkassen-Arena im Bürgerhaus Alpenblick stets anfeuert. „Gerade daheim haben wir einen enorm starken Rückhalt durch unsere Zuschauer und Fans, die uns jedes Mal nach vorne pushen werden.“
Was den Kader angeht, hat sich nicht viel verändert. Der TSV Westendorf konnte die ausländische Achse Bohdan Kabyn, Avgustin Spasov und Georgi Ivanov halten. Als vierter Ausländer gelang die Verpflichtung von Ion Demian. Der moldawische Nationalringer wird den Ostallgäuern in den Gewichtsklassen 98 und 130 Kilo im Freistil die nötigen Punkte und Siege einheimsen. Trotzdem dürfen pro Kampf nur zwei sogenannte „Legionäre“ eingesetzt werden. (stg)



