Die Polen Open sind für den Kaderathleten des Deutschen Ringer-Bundes Niklas Stechele anders verlaufen als geplant. Das Westendorfer Aushängeschild ging in Warschau in der Gewichtsklasse bis 57 Kilo auf die Matte und belegte aus seiner Sicht einen am Ende doch enttäuschenden fünften Platz. „Da war eindeutig mehr möglich gewesen“, betont Stechele im Nachgang. Der 26-Jährige startete furios in das Turnier. Er zerlegte vorzeitig mit 10:0-Wertungspunkten den Kanadier Garette Saunders. In Runde zwei lief gegen Darian Cruz aus Puerto Rico vorerst alles nach Plan. Doch Stechele gab eine sichere 4:0-Führung ab. „Ich habe leider aufgehört zu ringen“, resümiert der Freistilspezialist seine Niederlage gegen den Fünftplazierten der Olympischen Sommerspiele von Paris. Keine Probleme hatte er im Duell gegen den deutschen Nationalmannschaftskollegen Karamjeet Holstein, den er deutlich mit 10:0 in die Schranken wies. Doch im kleinen Finale um Bronze war dann beim Westendorfer irgendwie die Luft raus. Er gab das Duell gegen den Georgier Nikoloz Botchorishvilli mit 3:5-Wertungspunkten ab und verpasste eine Medaille. Christopher Kraemer konnte verletzungsbedingt nicht an diesem Turnier teilnehmen. (stg)



