Medaillen bei Turnieren in Ladenburg und Baienfurt

von | Juli 20, 2026

Die Sommermonate nutzen viele Vereine deutschlandweit, um an hochklassigen Turnieren teilzunehmen. So auch der TSV Westendorf. Die Athleten aus dem Ostallgäuer Ringerdorf gingen jüngst in Ladenburg und Baienfurt auf die Matten und kehrten sogar mit Medaillen zurück.

Der Römercup in Ladenburg fand bereits zum 31. Mal statt. In fünf Altersklassen wurden die Sieger gesucht. Westendorf schaffte dank Theo Völk im Limit bis 51 Kilo einen dritten Rang. Der Griechisch-Römisch-Spezialist hatte in den Begegnungen gegen David Lai (Vörstetten) und Alparslan Gülkan (Sandhofen) überhaupt keine Probleme. Beide Duelle beendete der TSV-ler vorzeitig aufgrund technischer Überlegenheit. Im Halbfinale gab es allerdings eine bittere Schulterniederlage gegen Lee Dietschi (Ringerleistungszentrum Ost). Im Kampf um Bronze stand Völk wieder David Lai gegenüber. Hier ließ er dem Südbadener beim 9:0-Erfolg erneut keine Chance. In der Altersklasse U17 erreichte Emil Schwab (60 kg) noch einen sechsten Rang. Max Vogel (71 kg, 15. Rang) und Leo Steuer (80 kg, 12. Platz) hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun.

In der Altersklasse U20 gewann Max Prestele in der Gewichtsklasse bis 77 Kilo den dritten Rang. Nach einer knappen Auftaktniederlage gegen Kniaz Kaloiev (Freiburg) blieb er zweimal in Folge siegreich. Mit jeweils 8:0-Wertungspunkten zwang er Ilja Pak (Ehningen) und Tahir Ahmadzai (Malsch) jeweils in die Knie. Im Halbfinale unterlag er allerdings Kevin Titov (Team Saarland) knapp mit 6:7-Wertungspunkten. Doch im Bronzekampf ließ Prestele nichts anbrennen und revanchierte sich mit einem deutlichen 9:1-Sieg über Kniaz Kaloiev für die Auftaktniederlage. Fabian Stechele (63 kg) erreichte in seiner Gewichtsklasse Rang fünf, Theo Prestele (72 kg) landete auf Rang neun. Insgesamt nahmen 99 Vereine – zum Teil aus Schweden, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland – teil. Westendorf war der einzige Vertreter Schwabens.

Unterdessen kamen die Westendorfer Nachwuchsathleten bei der zweiten Ausgabe des internationalen Willy-Betz-Gedächtnisturniers mit elf Medaillen aus Baienfurt zurück. Die erforderliche Bilanz: Fünfmal Gold, fünfmal Silber und einmal Bronze. Es reichte in der Teamwertung sogar für Bronze und damit einen Stockerlplatz. Insgesamt waren knapp 200 Teilnehmende aus 28 Vereinen am Start. (stg)

In Ladenburg nahmen die Westendorfer zwei Bronzemedaillen mit nach Hause. © Jürgen Stechele

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