Schwabenpokal Neuauflage / Westendorf schnappt sich souverän den Pokal

von | Juli 8, 2026

Im Jahr 2016 ging es zum letzten Mal um den Schwabenpokal. Damals hieß der Sieger TSV Westendorf. Zehn Jahre sind seither vergangen. Nun stand am vergangenen Wochenende in Sulzberg die Neuauflage dieser besonderen Ringerveranstaltung im Fokus. Nicht aufzuhalten waren die Athleten aus dem Ostallgäuer Ringerdorf.

„Dass wir den Schwabenpokal wiederbeleben konnten, ist allein für unseren Bezirk ein echter Gewinn“, betont Stefan Günter. Der Vorsitzende des Bezirks Schwaben im Bayerischen Ringer-Verband begrüßte in Sulzberg die teilnehmenden Mannschaften aus Aichach, Kottern, Kempten und Westendorf. Ein Team bestand aus drei Jugendlichen und sieben Männern. Dabei konnte die Aufstellung bei den Kämpfen variieren. Mit Peter Sedlmeir (Mering), Ahmet Hamuryudan (Diedorf) und Tobias Trunzer (Kempten) standen drei Mattenleiter zur Verfügung, die die gesamten Kämpfe ohne Probleme durchführten.

Sportlich gesehen war der TSV Westendorf zu stark für die Konkurrenz. Obwohl nur Ringer der Zweiten und Dritten Männermannschaft antraten, waren die Gegner chancenlos. Westendorf gewann zum Auftakt in Runde eins gegen Gastgeber Kempten mit 34:2. Parallel zwang Kottern Aichach mit 30:8 in die Knie. Die Dominanz der Ostallgäuer spiegelte sich auch in Runde zwei wider. Der TSV siegte mit 34:1 gegen Kottern, während Kempten diesmal knapp mit 18:20 gegen Aichach unterlag. In der abschließenden dritten Runde fielen die Ergebnisse noch deutlicher aus. Kottern schaffte mit seinem zweiten Turniersieg im Lokalderby gegen Kempten, der 35:4 endete, am Ende Rang zwei. Westendorf triumphierte mit einem 39:0-Kantersieg über den Turnierdritten Aichach. Letzter wurde der SV 29 Kempten.

„Das Turnier verlief reibungslos und macht Lust auf mehr. Wir werden den Schwabenpokal auch im kommenden Jahr wieder austragen, dann hoffentlich mit noch mehr Teilnehmern aus unserem Bezirk“, so Stefan Günter, der im Nachgang vor allem Gastgeber SV 29 Kempten für den Einsatz in Sulzberg herzlich dankte. (stg)

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