Luis Wurmser vom TSV Westendorf steht im zwölfköpfigen Aufgebot des Bayerischen Ringer-Verbandes (BRV) für die nationalen Titelkämpfe in der Altersklasse U20 Junioren. Das Freistil-Ass wird in Frankfurt (Oder) in der Gewichtsklasse bis 79 Kilo auf die Matte schreiten. Wurmser ist nicht der einzige schwäbische Athlet. Mit Mikael Golling (97 kg, TSV Aichach) hat der BRV einen weiteren starken Ringer im Gepäck. „Ich habe viel trainiert und meine Techniken verfeinert“, betont der 20-jährige Wurmser. Zu seiner intensiven Vorbereitung gehörten auch zahlreiche Ausdauereinheiten.
In den vergangenen Jahren machte sich der Westendorfer vor Deutschen Meisterschaften stets zu viel Druck. Für seinen Auftritt in Brandenburg hat er schon seine gewissen Vorstellungen: Er wolle mehr mit Kopf und Konzept ringen. „Ich habe mich dahingehend verbessert, wie ich meine Kraft im Kampf einteile“, macht Wurmser deutlich.
Der Westendorfer ringt in einer starken Gewichtsklasse. Einige Topsportler werden ihm ebenfalls alles abverlangen. „Ich will vorne mit dabei sein“, so der TSV’ler, der in Frankfurt (Oder) auf die Unterstützung seiner Eltern Sonja und Thomas bauen kann. Papa Wurmser ist derzeit Nachwuchstrainer. Zu seiner aktiven Zeit war selbst er ein begnadeter Ringer und Teil der Ersten Mannschaft. „Es tut gut, meine Eltern dabei zu haben. Die Tipps meines Vaters nehme ich natürlich gerne an.“ (stg)
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