Auf die Ringer des TSV Westendorf wartet am Samstag keine einfache Aufgabe. Der Ligaprimus der Nike-Wrestling-Ringerliga (Regionalliga) trifft im letzten Heimkampf der Vorrunde auf den TV Geiselhöring. Der große Wettkampftag in der Sparkassen-Arena im Bürgerhaus Alpenblick bietet allein fünf Begegnungen.
Mit den Niederbayern hat der TSV Westendorf erst einmal keine guten Erinnerungen. Denn in der vergangenen Saison gaben die Athleten aus dem Ostallgäuer Ringerdorf beide Kämpfe ab. Der Auftaktniederlage zu Saisonbeginn (16:18) folgte zum Start in die Rückrunde ein weiterer Rückschlag. Denn beim 16:17 in der Fremde war es letztendlich eine umstrittene Kampfrichterentscheidung im Vorfeld der Begegnung. Schwergewichtler Georgi Ivanov wurde nämlich von der Waage abgewiesen, mit der Folge, dass sicher eingeplante vier Punkte damit auf das Konto der Geiselhöringer wanderten.
Geiselhöring will bei Neuauflage und dem ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison mit zahlreichen Fans die Reise ins Ostallgäuer Ringerdorf antreten. Laut Papierform gehen die Westendorfer als Favorit auf die Matte. Denn der TSV ging in fünf Kämpfen als Sieger hervor und führt die Tabelle der Regionalliga verlustpunktfrei an. Bisher haben die Niederbayern 4:6-Punkte auf der Habenseite. Die beiden einzigen Erfolge holten sie ausgerechnet auswärts in Anger (25:3) und in Hof (16:5). Zuletzt gab es aber eine 13:15-Niederlage in Oberölsbach. „Geiselhöring muss liefern. Wir sind im Soll“, macht Cheftrainer Matthias Einsle deutlich. „Wir werden einen unangenehmen Gegner vor der Brust haben. Ich gehe davon aus, dass dies insgesamt eine enge Kiste gibt.“ Er erwartet einige Schlüsselkämpfe, wobei sich die TSV-Athleten schon mächtig ins Zeug legen müssen.
Mit dem Georgier Otari Bagauri steht ein starker Freistiler im Kader der Geiselhöringer, der sowohl im Limit bis 75 als auch bis 80 Kilo zum Einsatz kommen könnte. Nicht zu vergessen ein weiterer georgischer Topringer: Goderdzi Dzebisashvili. Er vertrat im Jahr 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris sein Heimatland. Nasrat Nasratzada wird aller Voraussicht nach im Limit bis 66 Kilo auf ihn treffen.
Vor dem Kräftemessen in der zweithöchsten Ringerliga Deutschlands steht Westendorfs Zweite in der Bayernliga ebenfalls vor einer Herausforderung, wenn sie auf den Oberliga-Absteiger Freising treffen. Die nächste Aufgabe will auch der TSV Westendorf 3 stemmen. Der Landesliga-Aufsteiger erwartet den SC Isaria Unterföhring 2. (stg)
In der Regionalliga setzt der TSV Westendorf eindrucksvoll seinen Siegeszug fort. Am fünften Kampftag konnte auch der ehemalige Zweitligist, die Nürnberg Grizzlys, die Ostallgäuer nicht stoppen. Der Ligaprimus gewann eindrucksvoll und souverän im Stadtteil Johannis...
Auf den Spitzenreiter der Regionalliga wartet am Samstagabend die nächste schwere Hürde. Die noch ungeschlagenen Ringer des TSV Westendorf geben ihre Visitenkarte beim SV Johannis Nürnberg ab. Auch die anderen Männerteams des TSV sind auswärts gefordert. Jahrzehnte...
Starker Auftakt für das Schülerteam des TSV Westendorf: In der Bezirksoberliga Oberbayern/Schwaben gewannen sie ihre Saisonpremiere gegen den TSC Mering mit 36:24. Der Gastgeber ließ allerdings die Gewichtsklasse bis 80 Kilo Freistil und Griechisch-Römisch unbesetzt....