Westendorfer triumphieren über Zweitliga-Absteiger Nürnberg und bleiben ungeschlagen Tabellenführer

von | Okt. 12, 2026

In der Regionalliga setzt der TSV Westendorf eindrucksvoll seinen Siegeszug fort. Am fünften Kampftag konnte auch der ehemalige Zweitligist, die Nürnberg Grizzlys, die Ostallgäuer nicht stoppen. Der Ligaprimus gewann eindrucksvoll und souverän im Stadtteil Johannis mit 21:8. 

Nürnberg sei bockstark, hatte Griechisch-Römisch-Coach Felix Kirsch vorab über die Grizzlys prognostiziert. Doch letztendlich haben die Westendorfer dem Bären ordentlich die Zähne gezogen. Sieben der insgesamt zehn Einzelbegegnungen entschieden die Gäste für sich. Klaus Prestele, sportlicher Leiter, sprach nach dem Kampf von einer „geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung. Es macht mir sehr viel Spaß, den Jungs im Training und vor allem im Wettkampf zuzuschauen.“

Die nur über 200 Zuschauer sahen zum Auftakt einen bissigen und zielstrebigen Samuel Völk. Bei seiner Regionalliga-Premiere siegte er im Limit bis 57 Kilo gegen Hüseyin Karkus mit 10:1‑Wertungspunkten. Einen schweren Stand hatte Felix Kiyek, der im Schwergewicht gegen Enes Acerer seine erste Saisonniederlage kassierte. Doch Michael Steiner (61 kg) egalisierte den knappen Rückstand dank seines knappen Sieges über Amer Almaayouf. Nichts anbrennen ließ Ion Demian. Der Halbschwergewichtler zwang Nürnbergs Erdogan Güzey technisch überlegen in die Knie. Einen engen Kampf lieferten sich dagegen Mark Barnowski und Westendorfs Nasrat Nasratzada. Am Ende hielt der Grizzly beim 14:13-Erfolg den Sieg fest in den Händen. Trotzdem führte der TSV zur Halbzeit mit 8:4.

Nach der Pause feierte Jakob Kinberger gleich einen überraschenden Sieg. Im Limit bis 86 Kilo zwang er den Favoriten Michael Janot mit 7:3-Wertungspunkten in die Knie. Leichtes Spiel hatte auch Avgustin Spasov (71 kg), der Nürnbergs Eigengewächs Sebastian Gerlach beim 19:1‑Triumph nicht den Hauch einer Chance ließ. Selbst Simon Einsle (80 kg) holte drei weitere Mannschaftspunkte für Westendorf. Vor den beiden abschließenden Begegnungen im Weltergewicht (75 kg) war Westendorf der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen. Freistil-Ass und Cheftrainer Matthias Einsle sicherte sich und dem Team vier Mannschaftspunkte, ehe zum Schluss Maximilian Prestele (Griechisch-Römisch) gegen Artur Gottfried in einen unglücklichen Kopfzug geriet und damit den Kampf mit einer Schulterniederlage beendete.

Westendorf bleibt mit 10:0-Punkten ungeschlagen Spitzenreiter der Regionalliga, der zweithöchsten Liga Deutschlands. Erster Verfolger ist der TSV Burgebrach mit 8:2-Zähler. Bereits am kommenden Samstag(17.10.) gibt der TV Geiselhöring seine Visitenkarte in der Sparkassen-Arena im Bürgerhaus Alpenblick ab. (stg)

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