Die Ringer des TSV Westendorf bleiben weiterhin in der Erfolgsspur. In der Regionalliga Bayern gewannen sie auswärts gegen den ASV Hof souverän und recht deutlich mit 25:4. Dass die Oberfranken in eigener Halle nur einen einzigen Einzelsieg bejubeln konnten, war letztendlich auch für Westendorf sehr überraschend.
„Ich bin rundherum zufrieden, das war richtig klasse, was die Jungs auf der Matte gezeigt haben“, so Freistil-Cheftrainer Matthias Einsle. Die Hofer traten überhaupt nicht in Bestbesetzung an. Neben Rückkehrer Ramsin Azizsir fehlte noch der Türke Bekir Keser. Schon zur Pause ebneten die Allgäuer daher den vierten Saisonsieg in Folge. Mit 12:4 endete das Kräftemessen nach fünf Kämpfen. Dabei ging das Duell gleich mit einem kampflosen Einzelsieg und vier Mannschaftspunkten für Jakob Völk los. Die Hofer konnten das leichteste Limit bis 57 Kilo im Freistil nicht besetzen. Im Schwergewicht stand dem TSV wieder Felix Kiyek zur Verfügung, der das Duell gegen Lukas Fleischer mit 4:1-Wertungspunkten für sich entschied. Souverän erkämpfte sich Michael Steiner (61 kg, Griechisch-Römisch) einen 13:0-Sieg über Rene Roth. Die einzige Niederlage des Abends kassierte der junge Luis Wurmser, der allerdings taktisch gesehen im Limit bis 98 Kilo eingesetzt wurde und Fabian Rudert deutlich unterlegen war. Nasrat Nasratzada (66 kg, Freistil) gewann sein Duell gegen Felix Marek mit 9:0-Wertungspunkten.
Nach der Pause gewann Felix Kirsch im Limit bis 86 Kilo im griechisch-römischen Stil gegen Max Osterhoff mit 2:0-Wertungspunkten. Einen technischen Überlegenheitssieg fuhr Avgustin Spasov (71 kg, Griechisch-Römisch) gegen Keanu Muric ein. Freistilass Simon Einsle (80 kg) blieb gegen Manuel Albert mit 4:1-Wertungspunkten siegreich. Wie schon in der Vorwoche daheim gegen Unterföhring beendete auch diesmal Matthias Einsle (75 kg, Freistil) seinen Kampf gegen Mahdi Hijran Gullistani vorzeitig mit einem Schultersieg. Im abschließenden Duell zwang Griechisch-Römisch-Spezialist Bohdan Kabyn (75 kg) Jiri Koran mit 6:0-Wertungspunkten in die Knie.
Westendorf schaffte mit einer cleverer Aufstellung die Stärken der Hofer zu umgehen. „Die Allgäuer sind noch eine Nummer zu groß. Die wichtige Siege für den Klassenerhalt müssen gegen andere Gegner eingefahren werden“, so der Tenor im Lager des ASV Hof. Mit nunmehr 8:2-Punkten bleibt Westendorf somit dem SV Siegfried Hallbergmoos in der Tabelle dicht auf den Fersen. Bereits am kommenden Samstag kommt es zum Gipfeltreffen mit den Oberbayern in der Sparkassen-Arena im Bürgerhaus Alpenblick. Hallbergmoos schaffte am vergangenen Wochenende mit dem 19:11-Heimerfolg über den SC Oberölsbach seinen mittlerweile fünften Saisonsieg. Einen spannendes Duell ist vorprogrammiert. (stg)
Westendorf gewinnt in der Regionalliga Bayern in Hof verdient mit 25:4.
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