Ausblick auf Auswärtskampf in Anger

von | Sep. 25, 2026

Als Tabellenführer der Nike Wrestling Ringerliga geht es für den TSV Westendorf zum nächsten schweren Auswärtskampf. Die Ostallgäuer, die mit zwei Siegen in die neue Saison der höchsten bayerischen Liga gestartet sind, müssen am Samstagabend gegen den SC Anger ran. Auch die anderen beiden Männerteams sind in der Fremde gefordert.

Unterschiedlicher kann die Ausgangsposition vor dem Anpfiff um 19.30 Uhr in der Angerer Aufhamhalle nicht sein. Während der Ligaprimus aus dem Allgäu bisher ungeschlagen ist, ziert das Team aus dem Berchtesgadener Land zusammen mit Vorjahresmeister SV Siegfried Hallbergmoos das Tabellenende. Beide Teams konnten bisher noch nicht punkten, geschweige denn einen Sieg einfahren. Doch auch wenn dem TSV die Favoritenrolle zugeschrieben wird, geht es für Abteilungsleiter Thomas Stechele immer wieder bei null los. „Egal ob jetzt in Anger, oder bei den weiteren noch ausstehenden Kämpfen in der Regionalliga, wir dürfen keine einzige Mannschaft auf die leichte Schulter nehmen. Wir werden hochmotiviert an die Sache herangehen. Dann bin ich auch überzeugt, dass es nicht der letzte Sieg sein wird.“ In der vergangenen Saison entschied Westendorf beide Vergleiche für sich. Schon seit vielen Jahren intensivieren beide Teams ihre sportliche und freundschaftliche Verbundenheit. Mit Beginn des Kampfes wird diese Gepflogenheit kurzzeitig unterbrochen. Der SC Anger wird alles daransetzen, Westendorf ein Bein zu stellen. Einfach wird diese Begegnung nicht. „Dadurch, dass wir schon zwei Siege auf dem Konto haben, ist der Druck erst einmal schon etwas raus“, sagt Cheftrainer Matthias Einsle. Doch, macht er unmissverständlich deutlich, der Auftritt in Anger werde in keiner Weise eine lockere Nummer. Es müssen alles passen, um den dritten Saisonsieg feiern zu können. Im Vorfeld der Begegnung ließ sich Einsle bei der Aufstellung nicht in die Karten schauen. Doch sollte er sich wieder in den Dienst der Mannschaft stellen, wird der Freistilspezialist, der auch stilartfremd alles für sein Team gibt, alles auf der Matte geben. „Wenn die Mannschaft mich braucht, ich meinen Beitrag dafür leisten kann, dann bin ich für sie da.“  Der Gastgeber muss im Heimkampf gegen Westendorf auf Simon Öllinger verzichten, der vergangenes Wochenende bei der knappen Niederlage in Burgebrach schon fehlte. Er ersetzte im Schwergewicht Simon Laszlo, der wohl ebenfalls nicht zur Verfügung stehen wird.

Schon im Vorkampf stehen sich in der Landesliga Süd Westendorfs Dritte und der SC Anger 2 gegenüber. In der Bayernliga hat der TSV Westendorf einen Gastauftritt gegen den SC 04 Nürnberg. Während die Schüler in der Bezirksoberliga noch nicht eingreifen müssen, absolviert die Zweite Mannschaft in der Bezirksliga bereits den dritten Kampf. Es geht zum TSV Aichach. (stg)

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