Ausgelassen feierte Christopher Kraemer den Gewinn des deutschen Mannschaftsmeistertitels im Ringen mit dem SV Wacker Burghausen. Im Finale setzten sie sich in zwei Duellen gegen Weingarten durch. Für den 30-jährigen Westendorfer ist es übrigens der zweite Titelgewinn mit den Ostbayern. Burghausen holte sich schon Titel Nummer sechs. Ein Garant für den Erfolg in dieser Saison ist mit Abstand Christopher Kraemer, der seine beiden Finalkämpfe gegen den Youngster Janis Heinzelbecker souverän für sich entschied. Dass er im Limit bis 71 Kilo vor Heimpublikum nochmals antrat, war nicht geplant. Weil Witalis Lazovski verletzungsbedingt fehlte, griffen die Wacker-Trainer auf Kraemer zurück. „Das Schöne an unserem Sport ist, dass jeder Kampf trotzdem anders verläuft. Mein Ziel war es wieder, das Maximale herauszuholen, also vier Mannschaftspunkte“, so Kraemer. Für den Griechisch-Römisch-Spezialist sei es die beste Saison überhaupt gewesen, „da ich alle Kämpfe gewinnen konnte.“ Die Siegesserie und der Gewinn der Mannschaftsmeisterschaft dürften den Spitzensportler der Bayerischen Polizei für die nächsten Höhepunkte anspornen. Im März geht es zu den Thor-Masters nach Dänemark, ehe im Juni die deutschen Einzelmeisterschaften stattfinden. „Ich will wieder zurück an die Spitze und dies mit internationalen Einsätzen bei EM und WM krönen“, zeigt sich Kraemer optimistisch. (stg)
Die Westendorfer Tizian Reggel, Maximilian Goßner und Bohdan Kabyn, von links, feiern den Titelgewinn von Christopher Kraemer (2.v.l.) und dem SV Wacker Burghausen.
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