TSV - Ringer bleiben ungeschlagen

von ams


„Wir waren nicht in Bestbesetzung und haben trotzdem einen ungefährdeten Sieg eingefahren“, freut sich Griechisch-Römisch-Cheftrainer Klaus Prestele über den nächsten Erfolg seiner Ringer in der Bayerischen Ringer-Oberliga. Der TSV Westendorf hat den letzten Auswärtskampf in der Rückrunde gegen den SV Untergriesbach mit 19:12 für sich entschieden. Der Primus der Südstaffel liegt weiterhin verlustpunktfrei mit 22:0-Punkten am Platz an der Sonne.

Am Ende reichten dem TSV Westendorf bei den Niederbayern fünf Einzelsiege. Ohne Patrick Riedler, Niklas Stechele und Matthias Einsle gingen die Ostallgäuer auf die Matte. Anders als in der Vorrunde stand Untergriesbach diesmal voll. In den leichten Gewichtsklassen sorgten Michael Steiner (57 kg/Griechisch-Römisch) und Markus Stechele (61 kg/Freistil) für die wichtigen Punkte. Benedikt Gansohr musste sich allerdings im Limit bis 66 Kilo im griechisch-römischen Stil Florian Unfried vorzeitig auf Schulter geschlagen geben. Felix Kiyek (98 kg/Griechisch-Römisch) und Philipp Geisenberger (130 kg/Freistil) hielten ihre Niederlagen in Grenzen, dass es zur Pause nur 7:7 stand.

Doch in der zweiten Halbzeit drehten die Gäste mächtig auf. Simon Einsle brannte im Limit bis 86 Kilo im Freistil ein Feuerwerk ab. Er gewann gegen Daniel Rowe vorzeitig, wie auch Nasrat Nasratzada (71 kg/Freistil). Er hatte leichtes Spiel im Duell gegen Marvin Music (15:0-Sieg). Den kürzesten Auftritt des Abends legte Michael Heiß hin, der nach 31 Sekunden spektakulär Daniel Loher schulterte. Weil Westendorf dadurch 12 Mannschaftspunkte in Folge holte, war ihnen der Gesamtsieg beim Stande von 19:7 nicht mehr zu nehmen. Auch in den beiden abschließenden Duellen bis 75 Kilo gaben die Athleten alles. Während bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten Michael Fichtl nur mit 3:5-Wertungspunkten gegen Benedikt Pauli verlor, kämpfte Teamkollege Daniel Joachim im Freistil verbissen. Doch am Ende konnte er den technischen Überlegenheitssieg von Nikolay Kurtev nicht aufhalten. „Wir wollten auch nach diesem Kampf die weiße Weste behalten, das ist uns wieder eindrucksvoll gelungen“, resümiert Klaus Prestele. Auch Abteilungsleiter Thomas Stechele attestiert der Mannschaft erneut eine super Leistung. „Die Jungs genießen ihre Erfolge. Vor der Saison hätte ich nicht in den kühnsten Träumen gedacht, dass wir so souverän aufgetreten sind.“

Mit 22:0-Punkten führt Westendorf weiterhin verlustpunktfrei die Südstaffel der Oberliga an. Am Samstag steht der letzte Heimkampf gegen Unterföhring vor den beiden Finalkämpfen am 14. und 21. Dezember auf dem Programm.

Bericht: Stefan Günter
Bild: Tina Steiner

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