Titel verteidigt

von jkb

Am vergangenen Samstag traf die zweite Mannschaft des TSV Westendorf auf den drittplatzierten in
der Bayernliga Süd den TSC Mering. Zur Unterstützung in diesem Kampf auf sportlich hohem Niveau
reiste ein Bus mit westendorfer Fans an, die ihre Ringer anfeuerten. TSC Mering bewies seine Klasse
doch für einen Sieg reichte es nicht. Die Ringer des TSV Westendorf gewannen auswärts mit 24:7.

Edris Fazeli konnte mit sportlich guter Leistung überzeugen und gewann technisch Überlegen mit 4:0
Punkten. Nach dieser überzeugenden Leistung stand für Westendorf Felix Kiyek auf der Matte. Er
hatte einen sehr starken und noch dazu 10kg schwereren Gegner. Felix hat stark gerungen und gab
nur 0:2 Punkte ab. Markus Stechele erkämpfte 4:0 Punkte, da sein Gegner Übergewicht hatte und
somit nicht regelkonform antreten konnte. Patrick Riedler hatte in der Gewichtsklasse bis 98kg
keinen Gegner und gewann somit mit 4:0 Punkten. Nasrat Nasratzada der bisher eine wunderbare
Saison gerungen hat, konnte ein weiteres Mal siegreich von der Matte gehen und gewann mit 2:0
Punkten. Michael Heiß machte einen soliden Kampf und besiegte den jungen Niklas Guha mit 2:0
Punkten. In der Gewichtsklasse bis 71kg stellte der TSC Mering mit Dominik Ringberger einen sehr
starken Ringer auf, dank seiner guten Leistung verlor Philipp Reiner nur mit 0:3 Punkten. Lennart
Wunderlich musste sich trotz motivierter und technisch guter Leistung mit 0:2 Punkten geschlagen
geben. Mathias Einsle hielt an seiner sehr guten Form weiter fest und ließ in seinem Kampf nichts
anbrennen. Er gewann nach nur 1:40 Minuten technisch überlegen 4:0. Im letzten Kampf konnte
Mathias Goßner noch einmal alles klar machen, dies gelang ihm sehr gut und er setzte sich mit 4:0
Punkten nach technischer Überlegenheit durch.
„Das Team legte sich echt ins Zeug“ so Maximilian Goßner weiter merkte er die katastrophale
Schiedsrichterleistung an. Außerdem ereignete sich ein Vorfall der einen Schatten über die sportlich
Fairen Kämpe legte. „Matze und ich wurden vor unseren Kämpfen von 2 meringer „Fans“ beim
Aufwärmen aufs übelste beschimpft und sogar handgreiflich angegriffen“, so Goßner. Er habe so
etwas in 23 Jahren ringen noch nie erlebt. So etwas hat bei einer so fairen Sportart wie dem Ringen
nichts verloren.

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