Souveräner Sieg der Westendorfer Ringer gegen die SpVgg Freising

von ams

Die Ringer des TSV Westendorf sind für die Teams der Südstaffel der Bayerischen Oberliga einfach zu stark. Das wiederum bewiesen sie am Samstagabend in der Sparkassen-Arena im Bürgerhaus, als sie die Sportvereinigung Freising mit 24:7 deutlich besiegten. Insgesamt gingen sieben Einzelsiege auf das Westendorfer Konto.

„Ich denke, es war ein sehr unterhaltsamer und interessanter Kampfabend“, fasst Abteilungsleiter Thomas Stechele zusammen. „Sicherlich ist es schade, dass Freising nicht in Bestbesetzung angetreten ist, wir können es leider nicht ändern.“ Ohne ihre Leistungsträger Ion Gaimer und Marcel Berger schritten die Oberbayern auf die Matte. Über die Waage gingen sogar nur neun gegnerische Athleten. „Wir nehmen die Gegner wie sie kommen“, attestiert Freistil-Cheftrainer Jürgen Stechele seinen Jungs einen tollen Kampf. Aggressiv und taktisch gut präsentierten sich alle TSV’ler vor eigenem Publikum. Schon zur Pause führte der Primus mit 14:1. Michael Steiner verlor zum Auftakt im leichtesten Limit gegen Abdullah Hasani mit 8:10-Wertungspunkten. Es blieb beim einzigen Sieg der Freisinger in der ersten Halbzeit. Patrick Riedler (130 kg/Freistil) gewann gegen Navid Saifi mit 10:6. Felix Kiyek (98 kg/Griechisch-Römisch) ließ Tauras Kuskys beim vorzeitigen Schultersieg nach 2.26 Minuten nicht den Hauch einer Chance. Niklas Stechele (61 kg) war ohne Gegner und auch Nasrat Nasratzada (66 kg) punktete seinen Gegenüber, Georg Scheffler, vorzeitig aus. „Nicht nur vor der Pause, sondern auch danach haben die Jungs alles gegeben“, freut sich TSV-Ringerchef Thomas Stechele. Im zweiten Durchgang gab es weitere spektakuläre Kämpfe, wie der Auftritt von Michael Heiß im Limit bis 80 Kilo im griechisch-römischen Stil. Nach 1.31 Minuten war sein Auftritt gegen Patrick Ogbebor vorzeitig beendet. Technisch überlegen gewann der Westendorfer, der diesmal mit seinem Kampf zufrieden ist. „Das war in den vergangenen Duellen nicht immer der Fall“, sagt er. Heiß beendete acht seiner insgesamt neun Ligakämpfe technisch überlegen. Nur gegen Simon Öllinger nicht, da gewann er zwei Mannschaftspunkte. Daniel Joachim (71 kg/Freistil) ließ beim 9:3-Sieg über Deniz Balci nichts anbrennen. Michael Fichtl und Lennart Wunderlich (beide 75 kg) verloren zum Abschluss ihre beiden Kämpfe. Beim anschließenden Pressegespräch sprach Westendorfs Griechisch-Römisch-Cheftrainer Klaus Prestele seinen Jungs ein großes Lob aus. „Was uns momentan auszeichnet, ist die mentale Stärke. Das imponiert mich sehr.“

Bericht: Stefan Günter
Bild: Susanne Seiffert

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