Ringer messen sich im Eisstadion

von jkb

Deutsche Meisterschaft In zwei Wochen wird die Elite im griechisch-römischen Stil in Kaufbeuren erwartet

Kaufbeuren/Westendorf In 17 Tagen messen sich die besten Ringer Deutschlands im Kaufbeurer Eisstadion. Bei der deutschen Meisterschaft der Männer im griechisch-römischen Stil, die vom TSV Westendorf ausgerichtet wird, dient das Eisstadion nach der Eröffnungsfeier erstmals als Schauplatz einer anderen sportlichen Großveranstaltung.

Es hat Georg Steiner, den Chef des Organisationskomitees, in den letzten Jahren einige Mühen gekostet, die Titelkämpfe in das Ostallgäu zu holen. Vergangenes Jahr gab es dann vom Verband grünes Licht. Für den TSV Westendorf hätte der Zeitpunkt nicht besser sein können. Der Verein feiert 2019 sein 50-jähriges Bestehen.

Der sportliche Höhepunkt ist die Ringer-Meisterschaft am 25. und 26. Mai. Auch der dreimalige Weltmeister Frank Stäbler und der Olympiadritte von 2016, Denis Kudla, kämpfen in ihren Gewichtsklassen um Gold. Außerdem ist Gastgeber Westendorf mit fünf Ringern vertreten. Insgesamt werden bis zu 130 Ringer erwartet.

Das Eis in der Kaufbeurer Arena wurde nach dem Play-off-Aus des ESVK abgetaut. Bei der Ringer-Meisterschaft werden zwei Matten ausgelegt, auf denen die Duelle stattfinden. Die zwölf Meter mal zwölf Meter großen Matten werden vom Deutschen Ringerbund (DRB) gestellt und aus den USA angeliefert. Darunter wird eine Styropor-Schicht (acht Zentimeter) gelegt. Hinter den Matten, also vor der Gegengerade, stehen Lein- und Sponsorenwände. Ebenso müssen Tische für Athleten, Betreuer und Medienvertreter bereitgestellt werden. Auch der Videowürfel kommt zum Einsatz.

Die Zuschauer finden auf der Haupttribüne sowie (ungefähr bis zur Hälfte) auf der Heimkurve und der Gästekurve Platz. Während der Wettkämpfe sind 60 bis 80 Helfer des TSV im Einsatz.

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