Ringen +++ WM in Ungarn +++ Petrov, Mchedlidze und Gastl gehen auf die Matte +++

von jkb

Daniel Gastl wird sich in Budapest gehörig ins Zeug legen müssen. Foto: Stefan Günter

Die DRB-Bundesliga macht eine Zwangspause. Seit dem Wochenende ist die Laszlo Papp-Arena in der bulgarischen Hauptstadt Budapest Schauplatz für die Ringer-Weltmeisterschaft. Während der Westendorfer Christopher Kraemer von Bundestrainer Michael Carl nicht nominiert wurde, gehen aber drei andere Teamkollegen des 23-Jährigen auf die Matte: Murazi Mchedlidze (Ukraine), Nedyalko Petrov (Bulgarien) und Daniel Gastl (Österreich).

 

Petrov wird bei der WM im leichtesten Limit auf die Matte gehen. Nur einmal präsentierte sich der 23-jährige dem Westendorfer Publikum in der Vorrunde. Die Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm wird meist von den asiatischen Athleten bestimmt. In welcher Form Murazi Mchedlidze ist, kann Westendorfs Cheftrainer Klaus Prestele überhaupt nicht einordnen. „Ich habe ihn ja nie persönlich ringen sehen.“ Der Ukrainer erhielt von seinem Verband für die Bundesligakämpfe keine Freigabe, soll aber nach der WM dem TSV dann voll zur Verfügung stehen. Mchedlidze geht im Limit bis 97 Kilogramm im freien Stil auf die Matte. Rechtzeitig vor der WM hat der Tiroler Daniel Gastl seine Rückenprobleme überwunden. „Ich bin froh, dass ich überhaupt an den Start gehen kann“, verliefen die Prognosen erst einmal nicht so optimal für ihn. Gastl war vor fünf Jahren schon einmal in der Laszlo Papp-Arena. Damals als Junior-Athlet schaute er sich die Großen hautnah an. Jetzt richten sich diesmal die Blicke auf ihn. Dass Gastl im Konzert der Großen durchaus mitspielen kann, hat der 25-Jährige vom RCS Inzing heuer schon bewiesen. Beim hochdotierten Thor Masters-Turnier in Dänemark holte er sich den zweiten Rang, in Madrid gewann er sogar den Großen Preis von Spanien. Gastl wird es mit einer Fülle an Spitzenathleten zu tun haben. „Um vorne hineinringen zu können, muss alles passen: Losglück und Tagesform“. In die gleiche Kerbe schlägt auch Klaus Prestele. „Daniel hat sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt. Im ersten Bundesliga-Jahr hat er sogar nur einen Kampf in Deutschlands höchster Liga verloren. Wichtig ist, dass er seine Rückenverletzung auch mental überwunden hat.“ Der 40-jährige Übungsleiter sei guter Dinge. „Ich traue ihm auf jeden Fall einen Platz unter die ersten zehn zu.“

 

Wer die Kämpfe hautnah verfolgen will, die UWW (United World Wrestling) bietet einen Live-Stream aller Kämpfe an.

 

Hinweis: Murazi Mchedlidze ist im Limit bis 97 Kilogramm gleich im ersten Kampf gegen den Kanadier Jordan Stehen ausgeschieden.

Die DRB-Bundesliga macht eine Zwangspause. Seit dem Wochenende ist die Laszlo Papp-Arena in der bulgarischen Hauptstadt Budapest Schauplatz für die Ringer-Weltmeisterschaft. Während der Westendorfer Christopher Kraemer von Bundestrainer Michael Carl nicht nominiert wurde, gehen aber drei andere Teamkollegen des 23-Jährigen auf die Matte: Murazi Mchedlidze (Ukraine), Nedyalko Petrov (Bulgarien) und Daniel Gastl (Österreich).

 

Petrov wird bei der WM im leichtesten Limit auf die Matte gehen. Nur einmal präsentierte sich der 23-jährige dem Westendorfer Publikum in der Vorrunde. Die Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm wird meist von den asiatischen Athleten bestimmt. In welcher Form Murazi Mchedlidze ist, kann Westendorfs Cheftrainer Klaus Prestele überhaupt nicht einordnen. „Ich habe ihn ja nie persönlich ringen sehen.“ Der Ukrainer erhielt von seinem Verband für die Bundesligakämpfe keine Freigabe, soll aber nach der WM dem TSV dann voll zur Verfügung stehen. Mchedlidze geht im Limit bis 97 Kilogramm im freien Stil auf die Matte. Rechtzeitig vor der WM hat der Tiroler Daniel Gastl seine Rückenprobleme überwunden. „Ich bin froh, dass ich überhaupt an den Start gehen kann“, verliefen die Prognosen erst einmal nicht so optimal für ihn. Gastl war vor fünf Jahren schon einmal in der Laszlo Papp-Arena. Damals als Junior-Athlet schaute er sich die Großen hautnah an. Jetzt richten sich diesmal die Blicke auf ihn. Dass Gastl im Konzert der Großen durchaus mitspielen kann, hat der 25-Jährige vom RCS Inzing heuer schon bewiesen. Beim hochdotierten Thor Masters-Turnier in Dänemark holte er sich den zweiten Rang, in Madrid gewann er sogar den Großen Preis von Spanien. Gastl wird es mit einer Fülle an Spitzenathleten zu tun haben. „Um vorne hineinringen zu können, muss alles passen: Losglück und Tagesform“. In die gleiche Kerbe schlägt auch Klaus Prestele. „Daniel hat sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt. Im ersten Bundesliga-Jahr hat er sogar nur einen Kampf in Deutschlands höchster Liga verloren. Wichtig ist, dass er seine Rückenverletzung auch mental überwunden hat.“ Der 40-jährige Übungsleiter sei guter Dinge. „Ich traue ihm auf jeden Fall einen Platz unter die ersten zehn zu.“

 

Wer die Kämpfe hautnah verfolgen will, die UWW (United World Wrestling) bietet einen Live-Stream aller Kämpfe an.

 

Hinweis: Murazi Mchedlidze ist im Limit bis 97 Kilogramm gleich im ersten Kampf gegen den Kanadier Jordan Stehen ausgeschieden.

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