Matthias Einsle ist neuer Nachwuchs-Cheftrainer

von frw

TSV-Vorstand Georg Steiner (rechts) mit Nachwuchscheftrainer Matthias Einsle. Foto: Stefan Günter

(gru) Matthias Einsle ist neuer Nachwuchs-Cheftrainer der Westendorfer Ringer. Zuletzt übte Thomas Stechele diese Position aus, der jedoch aus zeitlichen Gründen und wegen seiner Funktion als Abteilungsleiter die Doppelbelastung nicht mehr tragen konnte. „Wir haben in den vergangenen drei Jahren die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt gehabt“, sieht Stechele mit der Verpflichtung des 25-Jährigen die beste Lösung für den Verein und den gesamten Nachwuchs. Für Vereinsboss Georg Steiner ist Einsle der Wunschkandidat. „Matthias ist ein toller Typ, auf den ich mich zu 100 Prozent verlassen kann. Er hat Spaß im Umgang und im Training mit Jugendlichen. Es ist super, dass wir ihn für diese Position gewinnen konnten.“ Einsle ist seit 1997 mit dem Ringervirus infiziert. Im Alter von fünf Jahren kam er mit der ältesten Sportart der Welt zum ersten Mal in Berührung. Zu seinem persönlichen Erfolg zählt auch der Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Nachwuchsbereich. Als neuer verantwortlicher Trainer will Einsle den Weg, den Thomas Stechele bereits eingeschlagen hat, fortsetzen. „In den vergangenen Jahren wurde etwas Tolles aufgebaut. Die Jugend ist und muss das A und O sein. Schließlich können in der Zukunft auch die Männermannschaften bei uns im Verein davon zehren“, macht er deutlich. Er sei offen für alles. Einsle sieht sich als strenger Trainer, „weil in den Einheiten muss schon der nötige Zug und die Disziplin dahinter sein.“ Ziel ist auch, die jungen Ringer sowohl national und im besten Fall dann auch international in die Spur zu bringen. Denn mit Niklas Stechele hat Westendorf einen jungen aufstrebenden Ringer, der mit seinen 17 Jahren schon internationale Erfolge für den Deutschen Ringer-Bund sammeln konnte. Die Gewinnung von neuen Minifüchsen ist das Bestreben des gesamten Vereins. Schon im Kindergarten wird dafür geworben. „Hier leistet Jürgen Stechele einen enorm wichtigen Beitrag. Er bringt den ganz Kleinen die ersten Bewegungen auf der Matte spielerisch bei“, ist für Georg Steiner dieses Engagement hoch anzurechnen. Und Matthias Einsle fügt hinzu: „Gerade bei den Minifüchsen werden die Weichen gestellt. Je früher die Kleinen mit dem Ringen beginnen, desto besser ist es.“ Mit Thomas Wurmser, Bernd Nothelfer, Thomas Simnacher und Tobias Hofmann sind weitere ehemalige aktive Ringer in der Nachwuchsarbeit des TSV fest eingebunden. Denn schließlich haben auch sie einmal klein angefangen.

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