+++ Letzter Saisonkampf +++ Westendorfer verlieren mit zehn eigenen Akteuren deutlich +++

von jkb

Mit einer weiteren Niederlage haben sich die Ringer des TSV Westendorf aus der Bundesliga-Saison 2018/2019 verabschiedet. Bei ihrem finalen Auftreten gegen die Wettkampfgemeinschaft Pausa/Plauen traten die Ostallgäuer mit zehn eigenen Sportlern an, ein absolutes und nie dagewesenes Novum. Dass am Ende eine deutliche 1:32-Niederlage auf der Anzeigentafel stand, damit hatten alle gerechnet.

 

Von insgesamt zehn Kämpfen war es ausgerechnet Simon Einsle, der im Schlusskampf gegen Brian Bliefner nochmals alles aus sich herausholte. Die Niederlage war längst besiegelt, aber Einsle wollte sich für seine Hinrundenpleite revanchieren. Das schaffte er beim knappen 3:2-Punktsieg, was damit der Ehrenpunkt für die Westendorfer bedeutete. „Wir wussten natürlich, was uns erwartet“, bilanziert Cheftrainer Klaus Prestele im Nachgang der höchsten Saisonniederlage. Die ausländischen Ringer wurden erst gar nicht mitgenommen. Für den Österreicher Daniel Gastl, den Schweden Zakarias Tallroth sowie die Bulgaren Filip Novachkov und Neydalko Petrov war die Saison dann schon vorzeitig beendet. Selbst der ukrainische Nationalkaderathlet Murazi Mchedlidze stand wegen einer Schulterverletzung nicht mehr zur Verfügung. So bekamen einige junge aufstrebende Nachwuchshoffnungen des TSV die Chance Bundesligaluft zu schnuppern. Anders als Westendorf stellten die Sachsen voll auf. Im leichtesten Limit musste sich Michael Steiner Mariusz Los bereits nach 32 Sekunden vorzeitig geschlagen geben. Der Polen drückte den TSV’ler auf beide Schultern. Mit allen Mitteln der Kunst wehrte sich Felix Jürgens, der gegen den 42 Kilogramm schwereren Nico Schmidt überhaupt keinen Auftrag hatte. Erst nach 3:25 Minuten stand die technische Niederlage fest. Seinen Kampf aus der Hand gegeben hat Niklas Stechele (61 kg/Freistil) gegen Philipp Herzog. Der DRB-Kaderathlet aus dem Ostallgäu führte zwischenzeitlich und verlor am Ende denkbar knapp. Im Halbschwergewicht musste Felix Kiyek eine Schulterniederlage gegen Rolf Linke hinnehmen. Weil Nasrat Nasratzada (66 kg/Greco) im letzten Kampf vor der Pause disqualifiert wurde, stand Mate Krasznai vorzeitig nach 39 Sekunden als Sieger fest. Zur Pause lagen die Ostallgäuer uneinholbar mit 0:17 zurück. Der Gastgeber baute seine Führung im zweiten Abschnitt noch weiter aus.

 

Bei der 2:11-Niederlage gegen Franco Büttner gab Christian Stühle drei Mannschaftspunkte ab. Eine vorzeitige Schulterniederlage kassierte Daniel Joachim, der im Limit bis 71 Kilogramm im freien Stil gegen William Stier nach 53 Sekunden chancenlos war.  Der Auftritt von Stefan Joachim (80 kg/Greco) dauerte hier etwas länger: Nach 2:10 Minuten punktete Francis Weinhold den Westendorfer mit 15:0 aus. Selbst Philipp Reiner setzte sich zur Wehr, hatte aber gegen den ungarischen Nationalringer Krisztian Jaeger ebenfall keine Chance: 0:15-Niederlage nach 3:23 Minuten. Mit 4:20-Punkten beenden die Ringer des TSV Westendorf die Saison auf dem siebten Platz. gru

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