HALBZEITBILANZ IN DER BAYRISCHEN OBERLIGA

von ams


Mit einem ausgezeichneten Ergebnis haben die Ringer des TSV Westendorf die Vorrunde in der Bayerischen Oberliga abgeschlossen. Zur Halbzeit führen die Ostallgäuer verlustpunktfrei mit 12:0-Punkten das Feld an. Auf den Tabellenzweiten SC Anger sind es bereits vier Zähler. Wir haben mit Vereinsvorstand Robert Zech ein Zwischenfazit gezogen.

Sechs Siege und damit Platz eins in der Vorrunde der Bayerischen Oberliga – hat sich das neuformierte TSV-Team damit selbst übertroffen?

Zech: Dass unser Team stark ist, wussten wir oder besser gesagt, konnten wir ganz gut im Vorfeld schon einschätzen. Dennoch zoll ich dem Team größten Respekt und es freut mich natürlich, dass dieses neuformierte Team gleich super durchgestartet ist.

Was ist Ihrer Meinung der Auslöser für den Erfolg?

Zech: Es ist die Mischung. Die Trainer machen eine super Arbeit, jeder Sportler zieht wirklich gut mit und darauf knüpft natürlich auch der Erfolg. Hinter jedem Erfolg steht erst einmal die Arbeit und die wurde im Vorfeld einfach von jeder Seite gut betrieben. Die alten Hasen tun dieser Mannschaft als Basis sehr gut. Aber auch die ‚jungen Wilden‘ mischen da super mit und verjüngen das Team extrem.

Was freut Sie persönlich?

Zech: Da bin ich von Daniel Joachim total überrascht. Dieser Bursche hat mich vom ersten Kampf an begeistert. Er hat einen Kampfstil im griechisch-römischen Stil, der bei jedem Zuschauer super ankommt. Zudem ist Dani eigentlich ein Freistiler.

Fühlen Sie sich als Vorsitzender nun dadurch bestärkt, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben?

Zech: Zu 100 Prozent. Ich würde diesen Weg sofort wieder gehen. Wenn wir es schaffen, unseren mittelfristigen Plan konsequent umzusetzen, dann haben die Jungs noch lange Spaß für den TSV und die Zuschauer auf die Matte zu gehen.

Was trauen Sie den Jungs noch für die Rückrunde zu?

Zech: Zuerst müssen alle verletzungsfrei bleiben, das ist für mich das Wichtigste. Dann schauen wir von Kampf zu Kampf und wollen weiter um jeden Punkt hart kämpfen. Ab Mitte der Rückrunde werden wir eine starke Tendenz sehen, wie die Tabelle sich gestaltet und dann traue ich den Jungs viel zu.

Die zweite Mannschaft liegt derzeit mit nur einem Sieg auf der Habenseite auf dem vorletzten Platz. Ist das ein Grund zur Beunruhigung?

Zech: Klar, in erster Linie sieht das bei Betrachtung der Tabelle beunruhigend aus und wir hatten das sicherlich nicht ganz so auf dem Schirm. Es lässt sich aber gut erklären. Leistungsträger von letztem Jahr sind nun Bestandteil der ersten Mannschaft und diese Lücke besetzen nun Ringer, die das Jahr zuvor noch in der dritten Männermannschaft waren oder aus dem Jungendbereich kommen. Dazu kommen noch Kurz- oder Langzeitverletze, berufliche Gründe oder das Studium. Wichtig ist mir hier, dass jeder trotzdem ins Training kommt und am Wettkampftag alles gibt.

Hinweis: Am Samstag beginnt die Rückrunde in der Oberliga. Der TSV Westendorf ist kampffrei, geht erst Anfang November mit einem Heimkampf gegen den TSV Berchtesgaden in die Rückrunde.

Interview: Stefan Günter
Bild: Photodesign-Huber

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