Freundschaftliche Konkurrenz

von Stefan Günter

Seit Jahren verbindet den TSV Westendorf und SC Anger eine intensive und enge Freundschaft. Beide Mannschaften gehen in der kommenden Saison in der Bayerischen Ringer-Oberliga auf die Matte. Spannende und hart geführte Duelle sind da vorprogrammiert. Jüngst fuhren die TSV-Athleten ins etwa 200 Kilometer gelegene Anger, im Berchtesgadener Land, um ein ganzes Wochenende lang gemeinsam ein Trainingslager abzuhalten.

 

Noch im Vorjahr begrüßte Westendorf die Athleten aus Anger. Neben den Ostallgäuern waren auch noch Ringer aus Markneukirchen (Sachsen) und Untergriesbach (Niederbayern) dabei. Besonders die Gäste aus dem Vogtlandkreis hatten mit Roman Walter, William Stier und Justin Müller deutsche Spitzenringer im Gepäck. Rund 50 Ringer absolvierten unter der Regie der Anger-Trainer Bernhard Mayr und Bernhard Koch ihre schweißtreibenden Einheiten. „Beide haben einen super Job gemacht“, sagt Westendorfs Ringerchef Thomas Stechele, der das Geschehen auf den Matten genau beobachtete. „Anger ist unser direkter Konkurrent in der Südstaffel, sie machen genauso wie wir eine konsequente Vorbereitung. Daher bewegt sich Anger auf einem ähnlichen Level.“ Hinzu kommt das freundschaftliche Miteinander, welches beide Vereine miteinander pflegen. „Auf der Matte fliegen halt die Fetzen“, so Stechele. Westendorf hatte die erfahrenen Bundesliga-Ringer Michael Heiß, Simon Einsle und die Brüder Markus und Niklas Stechele im Gepäck. Weitere Nachwuchsringer ließen sich ebenfalls dieses Trainingslager nicht entgehen. Insgesamt standen drei intensive Matteneinheiten auf dem Programm. Höhepunkt war der gemeinsame Besuch aller Ringer des Walser Dorffests im Salzburger Land, das nur einen Steinwurf weit entfernt war. Im kommenden Jahr werden die Angerer wieder den Westendorfer einen Besuch abstatten. Autor: Stefan Günter

Foto: Tim J. Jansen

 

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