"Es ist wie ein Märchen" - Michael Heiß wird von der Menge getragen

von Stefan Günter

Finale um Gold: Michael Heiß trifft auf Karan Mosebach (RSV Frankfurt/Oder)

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Michael Heiß hat schon jetzt eine großartige Leistung vollbracht. Bei den Deutschen Meisterschaften „dahoam“ im Kaufbeurer Eisstadion kämpft der Ringer des TSV Westendorf am Sonntag um Gold. „Mein Ziel habe ich erreicht. Ich habe alles abgerufen“, strahlt er nach seinem überlegenen Halbfinalerfolg über Simon Öllinger vom SC Anger. Hier ließ er nichts anbrennen. Monatelang fokussierte er sich auf die nationalen Titelkämpfe, musste viele Entbehrungen in Kauf nehmen und steht vor einem sensationellen Kampf gegen Karan Mosebach vom RSV Frankfurt/Oder. „Der Plan ist aufgegangen. Dank der tollen Fans, der großartigen Kulisse habe ich einen Schub bekommen. Dickes Lob an alle Beteiligten. Ihr alle habt mich gepusht“, so Heiß direkt nach seinem gewonnenen Halbfinale. Für ihn sei es wie ein Märchen.

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Karan Mosebach (RSV Frankfurt/Oder) - hier im Halbfinal-Duell gegen Altmeister und Routinier Adam Juretzko (Witten) - ist der Finalgegner von Michael Heiß. Fotos: Falko I.-Werner

Ein Dankeschön richtet Heiß auch an seinen Teamkollegen Maximilian Goßner. Zusammen haben sie viele Stunden trainiert. „Er hat leider gegen Witalis das Todeslos gezogen“, hofft er nun darauf, dass „Maxi“ in der Hoffnungsrunde ebenfalls siegreich ist, um dann auch um Bronze ringen zu können.

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