Einstand nach Maß

von ams

Westendorf gewinnt Auftaktkampf in Berchtesgaden

tl_files/tsv-westendorf/bilder/News/2019/Auswaertskampf in Berchtesgarden.jpg

Der TSV Westendorf hat einen perfekten Einstand in die neue Saison der Bayerischen Oberliga gefeiert. Die Ostallgäuer gewannen vor über 800 Zuschauer auswärts gegen den TSV Berchtesgaden mit 17:11. Schon beim Einmarsch beider Mannschaften quittierten die Zuschauer den Westendorfern Applaus, da sie mit zehn eigenen Ringern auf die Matte gingen.

„Es war großartig und richtig schön anzusehen. Die Jungs haben sich super geschlagen. Jeden kenne ich seit ihrer Kindheit. Was den Kampf angeht, gibt es sicherlich noch Verbesserungen, aber dazu sind die Trainer da“, bilanziert TSV-Ringerchef Thomas Stechele den Auftaktsieg.
Schon im ersten Duell des Abends brannte Niklas Stechele im leichtesten Limit ein Feuerwerk ab. Noch vor dem Pausengong punktete der DRB-Kaderathlet Tobias Küpper vorzeitig aus. Zwar verlor Felix Kiyek im Schwergewicht gegen den Ungarn Peter Fodor, doch Michael Steiner (61 kg) holte einen wichtigen 1:0-Sieg gegen Sebastian Hillebrand. Chancenlos war Philipp Geisenberger gegen den zweiten ungarischen Legionär auf Seiten der Berchtesgadener. Tamas Fodor gewann technisch überlegen. Im Limit bis 66 Kilogramm verlor Markus Stechele knapp gegen Lukas Laue, sodass zur Pause die Ostallgäuer mit 5:8 zurücklagen.
Michael Heiß (86 kg) startete mit einem verheißungsvollem Sieg in die zweite Halbzeit. Der 28-Jährige zerlegte Sebastian Lochner vorzeitig. „Du weißt im Vorfeld nie, was für einen Gegner du hast. Deshalb gehe ich immer hochmotiviert und konzentriert in einen Kampf, sonst geht der Schuss nach hinten los“, sagt der ehemalige Bundesliga-Ringer, der insgeheim natürlich ein anderes Niveau in der Oberliga erwartet als noch in der höchsten deutschen Liga. Daniel Joachim (71 kg) gab in seinem Duell gegen Benedik Graßl nur einen Mannschaftspunkt ab. Simon Einsle (80 kg) und Matthias Einsle (75 kg) sorgten mit ihren beiden Schultersiegen für die Entscheidung in diesem Kampf. Während der jüngere Einsle bei der zwischenzeitlichen 9:0-Führung Marius Mackamul auf die Schultern drückte, gelang Matthias Einsle selbiges Kunststück beim Stande von 8:0. Die Niederlage von Philipp Reiner im letzten Kampf des Abends im Limit bis 75 Kilo war nur noch Makulatur. „Wir wissen jetzt, wo wir stehen. Es war für alle beteiligten Ringer ein Erlebnis“, fasst Thomas Stechele zusammen. Selbst Chefcoach Klaus Prestele war vom ersten Kräftemessen in der neuen Liga angetan, wenn gleich er diesen Sieg auch nicht überbewerten möchte. „Es war eine gute Mannschaftsleistung. Der Druck ist jetzt auch weg.“
Autor: Stefan Günter

Bild: Tina Steiner

#WIRSINDDERTSV #RINGEN #ALLGÄUSTOLZ #SIEG #WRESTLING
#AUSWÄRTSSIEGESINDSCHÖN

 

 

Zurück