+++ Drei Westendorfer bei der Deutschen +++ BRV nominiert Steiner, Prestele und Wurmser

von jkb

Das Westendorfer Nachwuchstrio Niklas Steiner, Maximilian Prestele und Luis Wurmser (v.l.) ist bereit für die Deutschen Meisterschaften der B-Jugend. Foto: Tina Steiner/TSV Westendorf

 

Westendorfs Ringer sind derzeit im Dauereinsatz. Es vergeht derzeit kaum ein Wochenende, an dem die Ostallgäuer nicht unterwegs sind. So stehen am Samstag und Sonntag die nationalen Titelkämpfe für die B-Jugend auf dem Programm. Die beiden hauptamtlichen Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes (BRV), Matthias und Marcel Fornoff, haben hierfür drei TSV-Akteure nominiert.

 

Im unterfränkischen Hösbach gehen die Griechisch-Römisch-Spezialisten auf die Matte. Unter ihnen ist Maximilian Prestele, der im Limit bis 38 Kilogramm auf die Matte geht. In seiner Gewichtsklasse sind noch drei weitere bayerische Ringer vertreten: Erik Vinkovics (TSV Weißenburg), Georg Kaschin (TSV Burgebrach) und Maximilian Kroiß (TSC Mering). Insgesamt kämpfen 18 Athleten um Gold, Silber und Bronze. Für Prestele ist es übrigens sein erstes B-Jugendjahr. Laut Westendorfs Nachwuchscheftrainer Matthias Einsle könne er befreit aufringen. „Max ist ein starker Ringer, der schon bei den Bayerischen Meisterschaften in Sulzberg gezeigt hat, zu was er im Stande ist.“ Bei den Landestitelkämpfen gewann er übrigens den Vizetitel. In Hösbach wird Maximilian übrigens von seinem Vater und Männer-Cheftrainer Klaus Prestele betreut.

 

Parallel finden in Dortmund die Freistilwettkämpfe statt. Mit Niklas Steiner (35 kg) und Luis Wurmser (44 kg) treten hier zwei hoffnungsvolle Athleten an. Beide gewannen im Februar dieses Jahres jeweils den Bayerischen Meistertitel in Neumarkt/Oberpfalz. „Hier sind unsere Hoffnungen schon etwas größer“, sieht Matthias Einsle jede Menge Potential bei den jungen Nachwuchsathleten des TSV. Stimmt die Tagesform und ziehen sie das richtige Los, so dürfte ein vorderer Platz nicht ganz ausgeschlossen sein. Zumindest haben alle drei Ringer im Vorfeld viel dafür getan. „Wir haben sogar in den Ferien extra Trainingseinheiten eingelegt“, hebt Einsle hervor und verweist dabei auch auf die besondere Eigeninitiative der Jungs, die sich mit Laufeinheiten noch den nötigen Feinschliff holten. „Sie sind alle in einem top Zustand.“ Stefan Günter

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