DMM der Jugend in Neuss am 1. und 2. Juni +++ Westendorfer Ringer vertreten die bayerischen Farben

von frw

(gru) Westendorfs Jugendteam macht sich diesen Freitag auf zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften nach Neuss. Die Ringer qualifizierten sich bei den Bayerischen Titelkämpfen in Bindlach über einen deutlichen Finalsieg gegen den SV Johannis Nürnberg. Da die Juniorgrizzlys nicht an der nationalen Endrunde teilnehmen, vertreten die Ostallgäuer als einzige Mannschaft die bayerischen Farben in NRW.

 

Insgesamt gehen zehn Teams auf die Matten. Neben Westendorf kämpfen noch der ASV Ladenburg (Nordbaden), KG Salzgitter-Nienburg (Niedersachsen), KV Riegelsberg, ASV Hüttigweiler (beide Saarland), KSV Tennenbronn, ASV Urloffen (beide Südbaden) und KSK Konkordia Neuss, PSV Lippe-Detmold, AC Mülheim/Rhein (jeweils NRW) um die Medaillen. „Die südbadischen Vereine schätze ich sehr stark ein, das haben wir auf den Deutschen Einzelmeisterschaften gesehen. Dort haben sie extrem abgeräumt“, hebt Nachwuchscheftrainer Matthias Einsle hervor. Männer-Cheftrainer Klaus Prestele ergänzt: „Selbst die Saarländer musst du immer auf den Schirm haben. Auch sie machen eine gute Jugendarbeit“, verweist der 40-jährige Übungsleiter aber auf den Favoriten und Gastgeber aus Neuss. Denn die Nachwuchsriege aus der Großstadt Nordrhein-Westfalen holte sich im vergangenen Jahr den Vizetitel bei der Jugend und sogar Platz eins bei den Schülern. „Die Mannschaften, die gemeldet haben, sind sehr stark einzuschätzen. Inwiefern wir als TSV Westendorf mithalten können, wird sich dann zeigen“, so Klaus Prestele. Doch mit Niklas Stechele, Michael Steiner, Stefan und Daniel Joachim haben die Ostallgäuer auch Siegringer in ihren Reihen. „Wir haben eine ausgeglichene Truppe. Losglück und die nötige Tagesform sind hier entscheidend“, betont Matthias Einsle. Von einem Finale will auf Seiten des TSV im Vorfeld noch keiner darüber sprechen, „aber unter die ersten sechs Plätze würden wir schon gerne kommen. Diese Titelkämpfe sind für uns jetzt das Sahnehäubchen“, ist auch für Klaus Prestele dieser Wettbewerb enorm von Bedeutung.

 

Schon früh morgens geht der Tross mit einem Bus ins knapp 600 Kilometer entfernte Neuss. Gegen 16:00 Uhr findet schon die Auslosung statt. Für 18:00 Uhr ist bereits die erste Runde angesetzt. „Das wird unsere Herausforderung sein. Die Jungs haben eine lange Fahrt hinter sich. Die Müdigkeit muss aus den Knochen raus. Einige Ringer müssen Gewicht machen. Es wird unsere Aufgabe als Trainer sein, die Jungs optimal einzustellen und vorzubereiten“, so Prestele. Der Hauptkampftag steht den Westendorfer Ringern allerdings am Samstag bevor. Stefan Günter

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