Der Freistil Kader des TSV

von ams

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Mit Spannung wird die neue Saison in der Bayerischen Ringer-Oberliga erwartet. Mit einem neuformierten Team geht der TSV Westendorf ab kommenden Wochenende in der zweithöchsten Liga Deutschland auf Punktejagd. Nach dem Abstieg aus der Bundesliga steht wahrer Umbruch bevor.

In den kommenden Wochen und Monaten kann der TSV auf zwei Routiniers nicht zurückgreifen: Die beiden Freistilspezialisten Steve Masuch und Christian Stühle. „Das sind zwei unserer erfahrenen ‚alten Hasen‘, die uns in den vergangenen Jahren immer unterstützend zur Seite standen“, sagt Freistil-Cheftrainer Jürgen Stechele. Jetzt werden es die „jungen Wilden“ richten, wie Niklas Stechele (57 kg), Markus Stechele (61/66 kg) und Simon Einsle (80/86 kg), die schon die Jahre zuvor in der Bundesliga jede Menge Erfahrungen sammelten. Der TSV Westendorf dürfte einer der wenigen Teams in der zweigeteilten Oberliga sein, die nur mit zehn eigenen Athleten Wochenende für Wochenende auf die Matte gehen. Dazu gehören auch Edris Faseli (57 kg) und Nasrat Nasratzada (66/71 kg), die 18- und 22-jährigen Afghanen, die schon seit einigen Jahren dem Verein sehr verbunden sind und schon zahlreiche Kämpfe bestritten haben. Auch Matthias Einsle will es nochmals wissen. Der Nachwuchscheftrainer wird in der Oberliga im Limit bis 75 und 80 Kilo starten. „Ich bin sehr froh, dass er sich zur Verfügung stellt. Für die Jungs ist Matze auch eine Leitfigur, er bringt die nötige Erfahrung mit und ist einfach ein super Typ“, hebt Jürgen Stechele hervor. Sein jüngerer Bruder Simon, der in der Bundesliga starke Auftritte verbuchte, wird ebenfalls den Zuschauern viel Freude bereiten. „Ich bin überzeugt, dass es schwer werden wird, ihn zu besiegen“, so der Übungsleiter über den 22-jährigen Freistilspezialisten. Lennart Wunderlich (80 kg) und Philipp Geisenberger (98/130 kg) werden trotz ihres Studiums dem TSV zur Seite stehen. Auch Daniel Joachim gehört zu den aufstrebenden Athleten. Er wird im Limit bis 71 und 75 Kilogramm eingesetzt. Nach einer kleinen schöpferischen Pause greift Patrick Riedler wieder an. „Das freut mich sehr. In den letzten Wochen und Monaten hat er ringerspezifisch enorm dazugelegt, sprich er hat den Schalter umgelegt“, ist Jürgen Stechele froh, besonders in den schweren Gewichtsklassen auf ihn setzen zu können.

Alles in allem sieht der Freistilcoach diese Jungs als neue Generation Ringer. Es sei aufregend, diese große Aufgabe zu bewerkstelligen. Ihm mache es enormen Spaß beim Umbruch mitzuhelfen. „Mit dem Abstieg aus der Bundesliga, sowie dem Fehlen und Ausfall einiger Leistungsträger steht uns eine neue Zeitrechnung bevor“, freut sich Stechele auf die neue Saison. Jetzt müssen andere Ringer in die Bresche springen. „Wir haben durch die Bank tolle und aufstrebende Jungs. Alle sind heiß und fiebern den kommenden Kämpfen entgegen.“ Stechele sei überzeugt, dass die Ringer bei ihren Kämpfen alles aus sich herausholen werden.
Autor: @Stefan Günter
Bild: Photodesign-Huber

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