Michael Heiß hat Medaille im Visier

Michael Heiß will es wissen: Der Griechisch-Römisch-Spezialist des TSV Westendorf hat die vergangenen Wochen und Monate sehr hart trainiert. Auch er wurde vom hauptamtlichen Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes (BRV), Matthias Fornoff, für die nationalen Titelkämpfe in Kaufbeuren nominiert. Bei den Bayerischen Meisterschaften in Hallbergmoos glänzte der Westendorfer mit Silber. Nicht nur, dass er auf sich aufmerksam machte, so glänzte er auch beim anschließenden Lehrgang in der Sportschule Oberhaching. „Ich freue mich wahnsinnig auf die Deutsche“, so Heiß. Auch für ihn ist es das absolute Highlight in seiner Ringerkarriere. Denn: „Ich werde in meiner aktiven Zeit nicht mehr in den Genuss einer Heim-DM kommen“, macht er deutlich. Der 28-Jährige geht im Limit bis 77 Kilogramm auf die Matte. Der BRV, der nach 2018 in Burghausen wieder in den Genuss einer Deutschen kommt, schickt mit 22 Athleten wohl mit Abstand die meisten Teilnehmer auf die Matten.

In der gleichen Gewichtsklasse kann Heiß je nach Auslosung noch auf seine bayerischen Teamkollegen Michael Prill (Hallbergmoos), Anthony Sanders (München-Ost) und Simon Öllinger (Anger) treffen. Nicht nur, dass auch bei ihm die Anspannung steigt, so freut er sich auf eine tolle Kulisse. „Ich hoffe, dass es in der Arena laut wird.“ Mit Adam Juretzko (Witten), Karan Mosebach (Frankfurt/Oder) und Sascha Keller (Adelhausen) warten keine leichten Aufgaben. Übrigens: Bei seiner letzten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft im Jahr 2014 schrammte Michael Heiß ganz knapp an einer Bronzemedaille vorbei. „Ich will es heuer wissen. Mein Ziel ist ganz klar eine Medaille. Sonst brauche ich doch nicht teilnehmen“, zeigt er sich im Vorfeld optimistisch. Stefan Günter

Foto: Stefan Günter

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