TSV-Westendorf - Vereinschronik

Bereits in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts beteiligten sich einige Westendorfer Sportkameraden unter Führung von Ullrich Müller jun. an den Volksläufen, die in der näheren Umgebung abgehalten wurden.

Manfred Willnecker, der das Ringen in Merken-Düren erlernte, kam nach einigen Jahren wieder zurück in seine Heimat. Er war bestrebt, in Westendorf eine Ringermannschaft auf die Beine zu bringen. So kamen er und einige Sportkameraden zu dem Entschluß, einen Sportverein zu gründen.

Allgemeines zum Verein

1969 Am 7. Juli fanden sich im Gasthaus "Grüner Baum" 36 Damen und Herren zu der Gründung des "Turn- und Sportvereins Westendorf" ein. Der Zweck des Vereins sollte die "sportliche Ertüchtigung und Förderung der Gesundheit" sein. Als Vereinsfarben wurden Weiß und Blau gewählt.

Folgende Personen wurden in die Gründungsvorstandschaft gewählt:

  • 1. Vorstand: Ullrich Müller jun.
  • 2. Vorstand: Gert Minde
  • Schriftführer: Josef Singer jun.
  • Kassier: Adolf Wörz
  • Abteilungsleiterin Damenturnen: Helga Minde
  • Abteilungsleiter Ringen: Manfred Willnecker
Nach der Gründung des Vereins meldeten sich schon bald zahlreiche sportbegeisterte Personen als Mitglieder an. Neben dem allseits beliebten Volkslauf betrieben zunächst die Frauen Turn- und Gymnastikübungsstunden. Die Männer erlernten, unter der Leitung des erfahrenen Manfred Willnecker, das Ringen.
1975 kam es zu einem Fußballspiel zwischen dem Gemeinderat Westendorf und den Damen des TSV Westendorf. Die Partie endete mit einem 1:1 Unentschieden. Diese Veranstaltung erbrachte einen Erlös von 500 DM, der dem Kindergarten gespendet wurde.
1978 veranstaltete der TSV seinen ersten Faschingsumzug, welchem in den nächsten Jahren noch weitere folgten.
1994 beging der TSV sein 25. Gründungsjubiläum in einem größeren Rahmen. Beim Festabend, am 2.6.1994, im Bürgerhaus "Alpenblick", konnte der Vorstand Manfred Willnecker Herrn MdL Erwin Seitz, den stellvertretenden Landrat Josef Kreuzer, H. H. Pfarrer Neuner sowie Bürgermeister Josef Singer mit dem Gemeinderat begrüßen. Am Freitag dem 3.6.94 spielten im Festzelt vor 2500 Zuschauern die bekannten "Kastelruther Spatzen". Am Samstag spielte für die Jugend eine moderne Band zum Tanz auf. Der Sonntag brachte schlechtes Wetter mit sich. Der Gottesdienst, welchen H. H. Pfarrer Günter Neuner zelebrierte, fand im Festzelt statt, doch der Festzug am Nachmittag musste leider ausfallen. Trotzdem kann gesagt werden, dass es ein gelungenes, erfolgreiches Fest war.
1999 Das 30jährige Bestehen des Vereins wurde in kleinem Rahmen, mit einem Fußballturnier begangen. Alle Vereine der Gemeinde beteiligten sich daran. Die Oldies unter Vorstand Xaver Steiner besiegten im Endspiel die Feuerwehr Dösingen mit 1:0.
2004 Vom 2.7. bis 4.7. beging der Verein sein 35. Gründungsjubiläum. Vorstand Xaver Steiner konnte am Festabend die Schirmherrin des Festes MdL und stellvertretende Landrätin Angelika Schorer, Bürgermeister Erich Negele mit seinem Gemeinderat sowie die Bürger- meister der benachbarten Gemeinden, die Repräsentanten des Ringer- und Keglerverbandes sowie viele Gäste und Mitglieder begrüßen. Die Einlagen der Tänzerinnen und der Ringer sowie die gute oberbayerische Musik, ließen den Abend zu einem schönen Erlebnis werden. Der Schulhof diente am Festsonntag als Biergarten, auf ein Bierzelt wurde diesmal verzichtet. Der Festgottesdienst am Vormittag wurde von H. H. Pfarrer Günter Neuner zelebriert. Unter der Leitung von Hubert Heiß und Hans Mentner sen. fand am Nachmittag ein Oldtimertraktorenumzug mit 200 Traktoren und mehreren Festwagen, statt. Tausende begeisterte Zuschauer, darunter der Landrat Johann Fleschhut und die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer bewunderten dieses einmalige Ereignis. 

Der Verein zählt derzeit ca. 500 Mitglieder.

Das Ringen

1969 begann Manfred Willnecker mit dem Training und der Aufstellung einer Ringer-mannschaft. Der erste Heimkampf am 28.05.1970 fand gegen den ehemaligen Verein von Willnecker, dem TV 1866 Merken-Düren statt. In diesem Verein war Manfred Willnecker in seiner Freizeit vier Jahre als Ringer tätig. Den Kampf gewannen natürlich die erfahrenen Gäste mit 30 : 11 Punkten.
1970 führte der Verein erstmals in seiner Geschichte, in der Schulturnhalle, die Allgäuer Meister- sterschaften durch. Dabei wurden Hubert Heiß und Hans Schlechter die ersten "Allgäuer Meister" des TSV Westendorf.
1971 Im März konnte erstmals die "Schwäbischen Meisterschaften" durchgeführt werden. Wegen Platzmangel musste man nach Neugablonz ausweichen. Hier gelang es Herbert Eberle als erstem Westendorfer einen 1. Platz zu erreichen. Hier wäre anzumerken, dass ab dem Jahr 1995 jedes Jahr über 15 Westendorfer Ringer zum Schwäbischen Meister gekürt werden.
1973 Durch weitere Freundschaftskämpfe konnte das Niveau der Mannschaft gesteigert werden. Am 14.06.1973 war der Tag an dem der erste Sieg in einem Freundschaftskampf gegen den Patenverein, TV Merken-Düren, errungen wurden. 1973 war auch das Jahr, in dem der TSV zum ersten Male in der Ringer-Gruppenliga Schwaben an den Start ging, wobei die Mannschaft allerdings Lehrgeld bezahlen musste.
1974 Ein großer Erfolg gelang dem TSV im Buchloer Bierzelt am 11.08.1974. Vor über 300 Zuschauern wurde der mehrfache "Niederbayerische Meister" TV 1862 Geiselhöring mit 18 : 14 Punkten geschlagen.
1975 Am 27.6.1975, anlässlich des Gautrachtenfestes in Westendorf, kam es zu einem Ringkampf im Bierzelt gegen den TSV Chieming. 1000 Sahen einen Ringkampf, welcher zwar für die Westendorfer verloren ging, aber den Ringsport in unserer Gegend populär machte.
1976 Ullrich Müller wurde zum Bezirksvorsitzenden des Ringerverbandes Schwaben gewählt.
1977 konnte die Schülermannschaft unter Trainer Hubert Heiß den ersten Titel als "Schwäbischer Mannschaftsmeister" einfahren.
1979 In diesem Jahr wurde von der Gemeinde das Bürgerhaus "Alpenblick" erbaut und einge- weiht. Somit stand dem Verein ein Konditionsraum und eine große Turnhalle, zum Trai- ning und zu den Ringerveranstaltungen, zur Verfügung. Ebenso wurde eine Kegelbahn für die Hobby- und Sportkegler in das Bürgerhaus integriert.
1984 Hubert Heiß wurde als erster Westendorfer Ringer "Bayerischer Meister" im griechisch- römischen Stil und qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft.
1986 Die Mannschaft schaffte erstmalig die Qualifikation für die Aufstiegskämpfe zur Landesliga Süd und setzte sich dort in begeisternden und spannenden Kämpfen gegen Cham und Moos- burg durch. Der erste Aufstieg in der Vereinsgeschichte war perfekt.
1988 Durch die stetige Weiterentwicklung der jungen Mannschaft von Trainer Hubert Heiß er- kämpfte man sich den Meistertitel in der Landesliga Süd. Bei den anschließenden Auf- stiegskämpfen vor 1500 Zuschauern in der Schonunger Basketballhalle und vor 800 Fans in Westendorf konnte, nach zwei knappen Siegen, der Aufstieg in die Bayernliga gefeiert werden.
1989 war der Höhenflug noch nicht beendet. Zur Überraschung aller Fachleute konnte der haus- hohe Favorit TV Traunstein zweimal knapp geschlagen werden. Westendorf stand damit zum ersten Mal in Bayerns höchster Ringerklasse, der Bayerischen Oberliga.
1990 gleich im ersten Jahr konnte in der Oberliga die Vizemeisterschaft errungen werden.
1991 Jürgen Stechele wird "Deutscher Vizemeister" bei den Junioren.
1992 Führte der TSV auf Anregung von Dieter Schütz das Damenringen ein. Unter Trainer Dunja Karabash und Peter Weiser konnten Barbara Zirm und Michaela Wegner den Titel einer "Bayerischen Meisterin" erringen. Später wurde diese Abteilung wieder aufgelöst.
1996 wurde Jürgen Stechele "Deutscher Polizeimeister" im Ringen. Dieter Schütz wird zum Bezirksvorsitzenden des Ringerverbands Schwaben gewählt.
1998 Jürgen Stechele wird "Deutscher Vizemeister" bei den Männern. Nach neun Jahren in der Oberliga konnte unter Trainer Thomas Stechele zum ersten Mal der Meistertitel errungen werden. Nach einer mitreisenden Aufstiegsrunde gegen Werdau und Leipzig war der sensationelle Sprung des kleinen Dorfvereins in die zweite Bundesliga ge- schafft.
1999 Die erste Mannschaft steigt wieder aus der II. Bundesliga ab.
2000 "Deutscher Meister" wurden Martin Heiß in der C-Jugend und Jürgen Stühle in der A-Jugend. Die erste Mannschaft wurde gleich wieder Oberligameister und stieg in die II. Bundesliga auf.
2001 Die Brüder Martin und Philipp Heiß wurden gemeinsam "Deutscher Meister"
2002 Martin Heiß wurde zum dritten Mal in Folge "Deutscher Meister"
2003 Philipp Heiß wurde "Deutscher Meister" und zum "Besten Ringer des Turniers" gewählt.
2004 Jürgen Stechele wurde in Athen "Polizei-Europameister" und Philipp Heiß erkämpfte sich zum dritten Mal die "Deutsche Meisterschaft". Nach vier Jahren stieg die erste Mannschaft aus der II. Bundesliga ab.
2005 Die Serie von Philipp Heiß reiß nicht ab, er wurde zum vierten Mal "Deutscher Meister". Bei der Kadetten-Europameisterschaft belegte er einen sensationelle 5.Platz und war bester deutscher Teilnehmer. Die erste Mannschaft wurde unter Trainer Jürgen Stechele zum dritten mal Oberligameister und stieg direkt wieder in die II. Bundesliga auf. Die erste Schülermannschaft unter Trainer Thomas Stechele wurde zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Meister in der Bezirksoberliga Oberbayern/Schaben. Beim anschließenden bayerischen Landesfinale erkämpfte man sich zur Krönung den zweite Platz.
2006 Mit Philipp Heiß bei den Junioren, Michael Heiß in der B-Jugend und Steve Masuch gibt es in diesem Jahr sensationelle drei Deutsche Meister.
Der TSV startet wieder in der 2. Bundesliga Süd-Ost, belegt einen beachtlichen 3. Platz und erreicht damit die Relegationsrunde zur Bundesliga. Hier zieht man dann aber nach tollen Kämpfen gegen Johannis Nürnberg und AC Lichtenfels den Kürzeren und verbleibt in der 2. Bundesliga. Beim Heimkampf gegen Nürnberg stehen 20 deutsche Ringer auf der Matte.
2007 Wieder zwei deutsche Meistertitel durch Michael Heiß (A-Jugend) und Patrick Riedler (C-Jugend).
 In der 2. Bundesliga Süd kommt der TSV diesmal nur auf Platz 8 und entgeht so knapp dem Abstieg.
2008 Patrick Riedler startet dieses Jahr in der B-Jugend und wird wieder Deutscher Meister.
Die Mannschaften der 2. Bundesliga Süd rüsten immer weiter auf, der TSV kann mit Platz 8 ein weiteres Jahr in der Bundesliga planen.
2009 Christopher Kraemer erkämpft seinen ersten deutschen Meistertitel in der B-Jugend.
Mit Platz 7 in der 2. Bundesliga Süd und 14:22 Punkten hat der TSV mit dem Abstieg diesmal nichts zu tun.
2010 uch in der A-Jugend wird Christopher Kraemer wieder Deutscher Meister. Bei der EM in Sarajevo erkämpft er sich einen 8. Platz.
Jahr für Jahr kämpfen sich die Mannen des Bundesligateams unter Trainer Bernhard Hofmann weiter nach oben. Diesmal landeten sie auf Platz 6 mit 15:17 Punkten.
2011 Christopher Kraemer wird wieder Deutscher A-Jugendmeister und bei der Kadetten-EM in Warsaw auf Platz 12. Felix Jürgens wird in der B-Jugend ebenfalls Deutscher Meister. Die Schülermannschaft unter Trainer Thomas und Jürgen Stechele wird überraschend Deutscher Vizemeister.
 Platz 4 in der 2. Bundesliga Süd und 25:11 Punkte, der TSV ist endgültig in der Bundesliga angekommen.
2012 Ein kompletter Medaillensatz für Christopher Kraemer: Gold bei den deutschen A-Jugend Meisterschaften, Silber bei den Junioren und sensationelle Bronzemedaille bei der Kadetten Europameisterschaft in Katowice.
Wieder Platz 4 in der 2. Bundesliga Süd mit 20:12 Punkten. In Erinnerung bleibt wohl die knappe 16:19 Heimniederlage gegen Meister VfK Schifferstadt.
2013 Steve Masuch wird wieder Deutscher Meister, diesmal bei den Junioren. Bei der EM in Skopjie kämpft er sich auf Rang 10, bei der WM in Sofia kommt er über den 20. Platz nicht hinaus. Simon Einsle wird in der A-Jugend ebenfalls Deutscher Meister. Das Bürgerhaus wird nach vielen Jahren der Planung erweitert. Endlich stehen uns dauerhaft zwei große (12x12m) Matten und ein Kraftraum zur Verfügung.
 Das absolute Highlight ist die Meisterschaft in der zweiten Bundesliga Süd durch den TSV Westendorf mit Trainer Philipp Heiß. In einem Herzschlagfinale setzt sich der TSV punktgleich (22:6) im direkten Vergleich gegen WKG Weitenau-Wieslet und Johannis Nürnberg durch. Eintrag des Kampfrichters (Baumgartner) im Protokoll beim Heimkampf gegen Nürnberg: “Geile Stimmung vom Einmarsch bis zum Abpfiff.“  Die Mannschaft besteht aus: Radostin Shindov, Christopher Kraemer, Maximilian Goßner, Shenol Ali Ahmed, Philipp Heiß, Steve Masuch, Michael Heiß, Christian Stühle, Vladislav Metodiev, Patrick Riedler, Matthias Einsle und Frederick Wunderlich. Auf den Aufstieg wurde aber mangels Perspektive verzichtet.
2014 Deutsche Meister werden Christopher Kraemer (Junioren), sowie Niklas Stechele und Stefan Joachim (beide in der B-Jugend).Bei der Junioren-WM in Zagreb belegt Christopher Kraemer Platz 7, Markus Stechele kämpft sich bei der Kadetten-EM in Samokov auf den 11. Platz. Die Jugendmannschaft holt sich nach tollen Kämpfen die Bronzemedaille bei den Deutschen Mannschafts-Meisterschaften. Die Schülermannschaft unter Trainer Thomas Stechele wird zum 7. Mal hintereinander ungeschlagen Meister in der Bezirksoberliga. Nach 16 Jahren als Vorstand des TSV gibt Xaver Steiner das Amt an seinen Bruder Georg ab.
 Die 1. Männermannschaft kann den Erfolg aus dem Vorjahr nicht wiederholen und landet auf Platz 6 mit 14:14 Punkten.
2015 Christopher Kraemer wird nach seinen fünf deutschen Titeln im Nachwuchsbereich als erster Westendorfer Deutscher Meister bei den Männern. Bei der Junioren-EM in Istanbul reicht es für ihn für Platz 10. Die Jugendmannschaft unter Trainer Jürgen Stechele wird seiner Favoritenrolle gerecht und wird überlegen erstmals Deutscher Mannschafts-Meister.
Der TSV behauptet sich im Mittelfeld der Bundesliga Süd. Mit Platz 5, 13:19 Punkten und begeisternden Heimkämpfen kann man durchaus zufrieden sein.
2016 Christopher Kraemer verteidigt seinen Titel bei den Männern, Niklas Stechele wird Deutscher Meister in der A-Jugend. Bei der Kadetten-EM in Stockholm kommt Niklas Stechele auf Platz 15.
Mit Platz 6 und 19:17 Punkte beendet der TSV die Saison. Meister Burghausen brachte man im Auswärtskampf beim 14:15 gehörig ins Schwitzen.

Die Trainer seit Gründung des Vereins waren folgende Personen:

  • 1969-1975 Manfred Willnecker
  • 1976-1990 Hubert Heiß
  • 1991-1995 Erich Stanglmeier/Thomas Stechele
  • 1996-1997 Thomas Stechele/Hubert Heiß
  • 1998-2001 Thomas Stechele/Jürgen Stechele
  • 2002-2009 Jürgen Stechele
  • 2009-2012 Bernhard Hofmann
  • 2013 – 2014 Philipp Heiß
  • 2015 – 2016 Klaus Prestele (gr.)/ Rudi Gebhart (fr.)
  • 2017 – heute Klaus Prestele (gr.)/ Bernhard Hofmann (fr.)

Vorstand:

  • 1969 – 1985 Ulrich Müller
  • 1985 – 1996 Manfred Willnecker
  • 1996 – 1998 Karl Häfele
  • 1998 – 2014 Xaver Steiner
  • 2014 – heute Georg Steiner

Abteilungsleiter Ringen:

  • 1970 – 1977 Manfred Willnecker
  • 1977 – 1984 Josef Rösch
  • 1984 – 1987 Alois Heigl
  • 1987 – 1990 Ralf Kiyek
  • 1990 – 1993 Dieter Schütz
  • 1993 – 1997 Franz Huber
  • 1997 – 1998 Armin Deisinger
  • 1998 – 2007 Christian Karabash
  • 2007 – 2014 Georg Steiner
  • 2014 – heute    Thomas Stechele